Hausbau-Versicherungen, die Sie mit Sicherheit brauchen

Februar 8th, 2017 § Kommentare deaktiviert für Hausbau-Versicherungen, die Sie mit Sicherheit brauchen § permalink

WELCHE Hausbau-Versicherung ist nun wirklich am wichtigsten, wenn ich mich einmal dazu entschieden habe, ein eigenes Haus zu bauen oder bauen zu lassen?“ Eine Frage, die von privaten Bauherrn immer wieder gestellt wird – und tatsächlich gar nicht so einfach zu beantworten ist. Schließlich hören sich alle in Frage kommenden Versicherungen ziemlich wichtig an…

Bauherrnhaftpflicht, Rohbauversicherung, Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung, Bauleistungsversicherung, Feuerrohbauversicherung, private Krankenversicherung, Bauhelferversicherung und Unfallversicherung.

Wohngebäudeversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, Bauwesenversicherung, Hausratversicherung, Restschuldversicherung, Leitungswasserversicherung oder Elememtarschadenversicherung.

Bei dieser Fülle an Hausbau-Versicherungen kann ein Bauherr durchaus einmal ins Grübeln kommen…

Und in den Versicherungsbedingungen muss man oft schon sprichwörtlich mit der Lupe nach verständlichen Klauseln suchen, um zumindest halbwegs beurteilen zu können, was für einen privaten Bauherrn wichtig ist und was nicht.

Dazu kommt noch, dass für viele Leute schon alleine das Wort Versicherung oft ein echtes Reizwort ist und daher – aus welchen Gründen auch immer – nicht selten ein möglichst großer Bogen um dieses Thema gemacht wird.

Trotzdem weiß jeder Bauherr sehr gut, dass beim Hausbau Versicherungen abgeschlossen werden müssen, weil es einfach logisch ist, dass beim Bau eines Hauses schnell etwas Unvorhergesehenes passieren kann. Die wenigsten wissen aber wirklich genau, was wie ganz konkret versichert werden sollte.

 

Warum Hausbau-Versicherungen überhaupt erforderlich sind

Jeder Bauherr geht mit dem Bau eines Hauses gleich mehrere Wagnisse ein, die im schlimmsten Fall auch zu finanziellen Nachteilen führen können. Alleine mit der Einrichtung und dem Betrieb Ihrer Hausbau-Baustelle entsteht eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Sie selbst, Ihre Nachbarn und für alle am Bau beteiligten Menschen.

Aber auch dann, wenn Sie Ihr Bauvorhaben finanzieren (müssen), gehen sowohl Sie als auch Ihre finanzierende Bank ein gewisses Risiko ein und dazu kommt dann noch, dass auch das Gebäude selbst während der Bauzeit ständig allen möglichen Gefahren und Elementen ausgesetzt ist.

Sollten Sie sich – was Sie in Ihrem eigenen Interesse jedenfalls tun sollten – zur Abwicklung Ihres geplanten Bauvorhabens schon für die professionelle Unterstützung durch einen Baubegleiter entschieden haben, wird sich dieser ohnehin  um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern.

In diesem Fall dürfen Sie also darauf vertrauen, dass ein professionell organisiertes Bauvorhaben auch entsprechend professionell versichert sein wird.

IHRE Verantwortung…

Das ändert aber nichts daran, dass SIE im Rahmen Ihrer Bauherrnpflichten schlussendlich dafür verantwortlich sind, sich gegen alle diese Einflüsse entsprechend abzusichern und zu schützen.

  • Ihr baubegleitender Baufachmann wird Sie zwar über alle nötigen Hausbau-Versicherungen informieren, die entsprechenden Versicherungsverträge müssen aber von Ihnen unterschrieben werden.

Als verantwortungsbewusster Bauherr sollten Sie sich daher in jedem Fall schon vorher darüber informieren, welche Versicherungen bei Ihrem Bauvorhaben notwendig sind – und zwar sowohl während der Bauzeit als auch nach der Fertigstellung – also dann, wenn Sie in Ihrem neuen Haus wohnen.

 NICHT VERGESSEN: 

Sie selbst müssen kein Versicherungs-Experte werden! Sobald Sie auch nur annähernd das Gefühl haben, mit den hier zu treffenden Entscheidungen in irgendeiner Weise überfordert zu sein, sollten Sie unbedingt so schnell wie möglich die professionelle Hilfe eines unabhängigen Beraters in Anspruch nehmen.

Welche Versicherungen in jedem Fall Pflicht sind

Welche Versicherung Sie für die Abwicklung Ihres individuellen und nicht mit anderen vergleichbaren Bauvorhabens wirklich brauchen, hängt von mehreren Faktoren ab, wobei sich alles auf die Frage konzentriert, WIE Sie Ihr Bauvorhaben ganz KONKRET abwickeln werden.

 AUF DEN PUNKT GEBRACHT: 

1. Wenn Sie Ihr Haus teilweise oder zur Gänze selber bauen möchten und KEINEN Baubegleiter beauftragt haben, sind Sie selbst für den rechtzeitigen Abschluss der nötigen Versicherungen verantwortlich. 

In diesem Fall sollten Sie diese Aufgabe unbedingt gewissenhaft erledigen und sich über jede einzelne Hausbau-Versicherung genau informieren und dann entscheiden, welche Versicherungen SIE benötigen. 

2. Wenn Sie Ihr Bauvorhaben von einem professionellen Baubegleiter abwickeln lassen, wird sich Ihre Baubegleitung in Ihrem Namen um alle nötigen Hausbau-Versicherungen kümmern. 

In diesem Fall genügt es, zumindest einen Blick auf die verschiedenen Versicherungspakete zu werfen, um Ihr eigenes Hausbau-Wissen zu erweitern.

Egal, wie sie nun Ihr Bauvorhaben abgewickelt werden soll: Diese drei Versicherungen MÜSSEN – von wem auch immer – in jedem Fall abgeschlossen werden.

Das sind daher auch bei Ihrem Bauprojekt die  wichtigsten Versicherungen überhaupt:

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

GUT ZU WISSEN: Für diese wichtigsten Versicherungen überhaupt, die bei jedem Bauvorhaben ohne Wenn und Aber abgeschlossen werden müssen, gibt es von den meisten Versicherungs-Anbietern empfehlenswerte Gebäude-Neubau_Versicherungen, wo alle erforderlichen Leistungspakete in einem einzigen Gesamtpaket enthalten sind.

3 in 1: Gebäudeneubauversicherung als empfehlenswertes Gesamtpaket

Die Gebäudeneubauversicherung unseres deutschen Versicherungs-Partners ist eine spezielles Versicherungspaket, bei dem die wichtigsten Hausbau-Versicherungen bereits enthalten sind.  

  • Bauleistungsversicherung bzw. Bauwesenversicherung
  • Bauherren-Haftpflicht-Versicherung
  • Feuerrohbauversicherung bzw. Brandversicherung

Als besondere Serviceleistung können Sie bei Bedarf gleich hier einen aussagekräftigen Online-Tarifvergleich durchführen. Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen…

Nutzen Sie diese nützliche und völlig kostenlose Serviceleistung und profitieren auch Sie von den für Sie besten Konditionen.

Welche Risiken mit den einzelnen Hausbau-Versicherungen abgedeckt werden

Welche Hausbau Versicherungen auch für Ihr Bauvorhaben abgeschlossen werden müssen, können Sie von Fall zu Fall ganz einfach selbst entscheiden. Informieren Sie sich hier über die abgedeckten Risiken und entscheiden Sie dann, ob auch bei Ihnen dieser Versicherungsschutz erforderlich ist.

Bauleistungsversicherung

Diese Versicherung, die früher auch Bauwesenversicherung oder einfach nur Bauversicherung genannt wurde, ist im Wesentlichen die Vollkasko-Versicherung für Ihren Hausbau. Unabhängig von der Bezeichnung haben alle etwas gemeinsam: Diese Versicherung braucht JEDER Bauherr. Ohne Wenn und Aber

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauleistungsversicherung schützt Bauherren während der gesamten Bauzeit vor Schäden am Bauwerk bzw. an der Baustelle, wobei vor allem unvorhersehbare Schäden versichert sind.

  • Im Allgemeinen sind das Zerstörungen oder Beschädigungen, die durch höhere Gewalt verursacht wurden – also beispielsweise durch Sturm oder Hochwasser.
  • Darüber hinaus sind aber auch Schäden durch Konstruktions- und Materialfehler, Vandalismus, Fahrlässigkeit oder durch unbekannte Eigenschaften des Baugrundes versichert.

 NICHT GEDECKTE RISIKEN: 

Schäden durch Feuer sind NICHT durch die Bauleistungsversicherung gedeckt – dieses Risiko wird muss durch eine eigene Feuerrohbauversicherung abgedeckt werden. Üblich ist dabei allerdings, dass die Feuerrohbauversicherung während der Bauzeit kostenlos angeboten wird, WENN eine Bauleistungsversicherung abgeschlossen wird.

Bauherrenhaftpflicht

Jedem Bauherrn muss klar sein, dass er einem Haftungsrisiko ausgesetzt wird, WEIL mit dem Hausbau eine Gefahrenquelle geschaffen wird – und zwar nicht nur für den Bauherrn selbst, sondern vor allem auch für andere.

KONKRET: Entstehen durch das Bauvorhaben irgendwelche Schäden, ist dafür der Bauherr verantwortlich und kann daher von Dritten dafür haftbar gemacht werden.

WICHTIG! Alleine durch die Beauftragung von sach- und fachkundigen Personen – z.B. Architekten oder Handwerker – wird der Bauherr nicht von seiner eigenen Sorgfaltspflicht befreit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Die Bauherrnhaftpflicht schützt den Bauherrn, wenn durch das Bauvorhaben Schäden entstanden sind – beispielsweise, wenn sich jemand durch eine nicht fachgerechte Baustellenabsicherung verletzt hat, wenn herabfallende Baumaterialien Passanten verletzten oder Autos beschädigen.

Feuerrohbauversicherung

Wie der selbsterklärende Name schon sagt, werden durch diese Versicherung Schäden abgedeckt, die durch das Risiko eines Feuers, Blitzschlages oder einer Explosion entstehen, wobei diese Versicherung meistens im Zuge der Baufinanzierung abgeschlossen wird.

Sofern Sie Ihr Bauvorhaben also durch eine Bank finanzieren, wird die Bank in jedem Fall auf eine derartige Versicherung bestehen – und zwar vor allem auch zu IHRER Sicherheit.

 ABGEDECKTE RISIKEN: 

Versichert wird immer das noch nicht bezugsfertige Gebäude – die Versicherung gilt also während der gesamten Bauzeit bis zum Bauende. Das Besondere an der Feuerrohbauversicherung: Normalerweise wird diese elementare Versicherung kostenlos angeboten, WENN die Feuerrohbauversicherung

nach dem Einzug beim selben Versicherungsunternehmen in eine Gebäudeversicherung umgewandelt wird.

  • Durch die Feuerrohbauversicherung ist übrigens nicht nur das im Rohbau befindliche Gebäude versichert, sondern auch alle Baumaterialien und Bauteile, die sich auf dem versicherten Grundstück befinden.

KURZ UND BÜNDIG: Diese klassische Hausbau Versicherung braucht JEDER Bauherr ohne Wenn und Aber. UND: Auch diese Versicherung ist im Gesamtpaket unseres Partners enthalten.

Bauhelferversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie NUR dann, wenn Sie Eigenleistungen erbringen wollen UND wenn Ihnen Freunde oder Bekannt beim Hausbau helfen sollen oder wollen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Bauhelfer also vorschriftsmäßig anmelden.

  DRINGENDE EMPFEHLUNG:  

Unbedingt erkundigen, welche Versicherungs-Richtlinien in Ihrem Land gelten! Die Bauhelferversicherung ist jedenfalls nicht immer sehr umfangreich. So kann es beispielsweise sein, dass zwar Ihre unentgeltlich helfenden Bauhelfer gegen alle möglichen Baustellen-Risiken versichert sind, NICHT aber Sie selbst als Bauherr…

Darüber hinaus bieten einige Versicherungen spezielle Rohbau-Unfallversicherungen an – andere wiederum nicht. Tatsache ist:

  • WENN Sie sich helfen lassen, MÜSSEN zu Ihrer eigenen Sicherheit Ihre Helfer ohne Wenn und Aber auch ordnungsgemäß versichert sein.

Baufertigstellungsversicherung

Diese Versicherung brauchen Sie, wenn das ausführende Bauunternehmen keine Vertragserfüllungsgarantie abgeben kann oder will. In diesem Fall ist aber dann ohnehin äußerste Vorsicht geboten…

Im Detail wir hier nicht auf diese Versicherung eingegangen, weil diese nicht erforderlich ist, WENN Sie einen dichten Bauauftrag vergeben haben und in diesem Zug entsprechende Sicherstellungen von Ihrem Baupartner verlangt haben.

FAZIT: Bei Bedarf von passenden Fachleuten individuell beraten lassen – beispielsweise auch von Ihrer finanzierenden Bank.

Restschuldversicherung

Diese Versicherung bietet sich unter Umständen an, wenn Sie Ihr Bauvorhaben mit Bankkrediten finanziert haben. Sprechen Sie am besten mit Ihrer finanzierenden Bank, ob diese Versicherung in Ihrem Fall nötig ist oder nicht.

Eine Empfehlung über die Restschuldversicherung wird hier nicht abgegeben, weil diese Versicherung in direktem Zusammenhang mit Ihre Baufinanzierung steht und daher nur individuell betrachtet und beurteilt werden kann.

Grundstücks-Haftpflicht-Versicherung

Diese Versicherung bietet sich an, wenn Sie ein unbebautes Grundstück besitzen und nicht absehbar ist, dass Sie demnächst mit dem Bauvorhaben beginnen werden: Darüber hinaus macht diese Versicherung auch bei vermieteten Immobilien Sinn. Am besten gezielt informieren…

 

 

Genau das möchte ich Ihnen mit meiner Empfehlung ersparen. Nicht mehr und nicht weniger…

Das Modulhaus: Die Antwort auf neue gesellschaftliche Anforderungen an die Baubranche

Januar 21st, 2017 § Kommentare deaktiviert für Das Modulhaus: Die Antwort auf neue gesellschaftliche Anforderungen an die Baubranche § permalink

von Mario Wilkens

Sprechen Bauherren von dem vielzitierten „Traum vom Eigenheim“ haben die meisten wohl ein klassisches Bild vom Einfamilienhaus mit Vorgarten und Gartenzwerg vor Augen. Doch mittlerweile lässt sich ein neuer Trend in der Immobilienbranche ausmachen. Das „Downsizing“, was auf Deutsch so viel heiß wie Gesundschrumpfen, wird immer öfter auch auf Immobilien angewandt. In welchen Wohnkonzepten sich das Gesundschrumpfen äußert und warum die Bewegung immer mehr Anhänger findet.

Andere Lebensbereiche machen es vor: Möbelhersteller wie IKEA bringen stark reduzierte Minimalismus-Produktlinien auf den Markt und in unseren Supermarktregalen finden wir immer mehr Lebensmittel mit dem Etikett „Light“ oder „Zero“. Das Eigenheim Zero gibt es als Containerhaus, Mobilheim oder modulares Raumsystem. Diese alternativen Wohnkonzepte haben gemeinsam, dass sie in der Regel über kein festes Fundament verfügen, also bei Bedarf mit umziehen können. Außerdem sind sie deutlich kleiner als herkömmliche Häuser. Doch warum entscheiden sich Hausbesitzer bewusst für das Wohnen im Kleinhaus? Einer der wesentlichen Aspekte des Wohnens im Minihaus ist für viele Eigenheimbesitzer wohl der der Nachhaltigkeit. Jeder Quadratmeter verbraucht zusätzlich Energie durch Strom- und Heizkosten. Eine Zeit des Klimawandels und der immer knapper werdenden fossilen Ressourcen erfordert neue Konzepte eines ökologischen Wohnens. Des Weiteren bestehen viele Modulhäuser überwiegend aus nachhaltigen Baustoffen wie Holz. Containerhäuser beispielsweise bestehen aus ausrangierten Schiffscontainern, wodurch keine zusätzliche Umweltbelastung entsteht.

Kosten- und Zeitersparnis

Je höher die Quadratmeterzahl, desto höher die laufenden Kosten. Gerade in Großstädten, in denen die Preise in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, ist bezahlbare Wohnfläche gefragt. Doch das Einsparen von Wohnfläche kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Der zusätzliche Wohnraum muss geputzt und instandgehalten werden. Wer sich auf das Wesentliche beschränkt, spart nicht nur Geld, sondern hat auch mehr Freizeit.

Sich wandelnde Lebenskonzepte

Lebensläufe waren die letzten Jahrhunderte determiniert. Man erlernte einen Beruf, heiratete und gründete eine Familie. Heute leben wir in einer multiplen Gesellschaft mit vielen verschiedenen Lebensentwürfen. So entscheiden sich heute viele Menschen bewusst dazu, ohne festen Partner zu bleiben. Hinzu kommt, dass die Anzahl an Senioren kontinuierlich steigt. Der wachsende Senioren- und Singleanteil führt zu einer wachsenden Nachfrage für kleinflächige Wohnräume. Hier bieten Mobilheime, Containerhäuser & Co. die perfekte Antwort.

Weniger Investitionsrisiko bei mobilen Kleinhäusern

Fragt man Makler nach dem wertbestimmenden Faktor einer Immobilie, so werden viele gemäß einer Weisheit aus Branche antworten: „Lage, Lage und nochmals Lage“. Der Preis eines Hauses bemisst sich zu einem erheblichen Teil durch das Grundstück, auf dem es gebaut ist. Sinkt der Grundstückswert beispielsweise durch den Bau eines Flughafens in der Nachbarschaft, sinkt auch der Wert des gesamten Hauses, auch wenn es noch so gut in Schuss ist. Es kommt zu einem massiven Kapitalverlust für den Eigentümer. Nicht so bei Mobilheimen. Zwar kann auch hier der Grund und Boden, auf dem sie stehen, an Wert verlieren. Das Haus jedoch bleibt davon unberührt, da es ganz einfach woanders wiederaufgebaut werden kann.

Fakt ist: Sich wandelnde Umstände wie der Klimawandel und Ressourcenknappheit erfordern neue Ansprüche an modernes Wohnen. Ob modulare Systeme wie Modulhäuser, Mobilheime oder Containerhäuser sich hier als neuer Standard etablieren, bleibt abzuwarten. Wer sich für das Thema interessiert, der findet auf Modulheim.de weitere Informationen.

Die Homepage besuchen:

http://www.haus-selber-bauen.com/

Einfamilienhaus bauen: Durchschnittliche Kosten und Preise

Oktober 28th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Einfamilienhaus bauen: Durchschnittliche Kosten und Preise § permalink

JEDER, DER EIN Einfamilienhaus bauen möchte und auf der Suche nach hilfreichen Informationen über das Thema Hausbau ist, wird früher oder später auch auf mehr oder weniger brauchbare Angaben über die Baukosten und Preise für die verschiedensten Haustypen in allen möglichen Bauweisen stoßen – diese Website Haus-Selber-Bauen.com ist eine davon. 

Im Gegensatz zu allen anderen vergleichbaren Internetseiten  werden Sie hier allerdings nicht die üblichen Verkaufspreise von diversen Hausanbietern finden, sondern die einzigen wirklich aussagekräftigen Kosten – nämlich die tatsächlichen Herstellungskosten, mit denen Bauunternehmen kalkulieren. 

Aber egal, um welche Preise es sich nun tatsächlich konkret handelt: Um die Verkaufspreise von Fertighäusern, um befristete oder dauerhaft gewährte Aktionspreise von irgendwelchen Hausanbietern oder um sonstige Angebote von wem auch immer – alle zusammen haben eines gemeinsam: 

Die Preise gelten aus verständlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründen immer für einen ganz bestimmten Standard – für eine bestimmte Größe, eine bestimmte Qualität oder eine bestimmte Ausstattung. Diese Beschränkung auf individuell festgelegte Kriterien macht gerade beim Einfamilienhaus bauen absolut Sinn. Alles andere wäre also gar nicht machbar und schon gar nicht seriös.

Und auch die Preise und Kosten auf dieser Website Haus-Selber-Bauen.com beziehen sich auf ein ganz bestimmtes Haus  – nämlich auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus. Das heißt aber noch lange nicht, dass auch Sie ein durchschnittliches Einfamilienhaus bauen sollen. „Durchschnittlich“ bezieht sich vielmehr nur auf die Kriterien, die sehr viele Einfamilienhäuser erfüllen – vor allem die Größe und die Ausstattung.

  • Dadurch wird es einfacher, verschiedene Häuser mit ähnlicher Größe oder Ausstattung zu vergleichen und jeder kann sich ein realistisches Bild davon machen, was unter einem „normalen Standard-Einfamilienhaus“ zu verstehen ist. Was ein durchschnittliches Einfamilienhaus konkret ist, erfahren Sie hier auf dieser Info-Seite.
  • Tatsache ist jedenfalls, dass beim Hausbau unendlich viele Ausführungs-Varianten möglich sind und die tatsächlichen Endpreise immer davon abhängig sind, wofür sich ein Bauherr schlussendlich entscheidet.

Die Informationen auf dieser Seite helfen Ihnen dabei, ein „Gefühl“ dafür zu bekommen, was beim Hausbau „üblich“ ist, wie groß „normalerweise“ gebaut wird und welche „Standard-Ausstattungen“ im „Standard-Preis“ enthalten sind.

Mit diesem Wissen werden Sie in beim Vergleichen von verschiedenen Haus-Angeboten mit dem durchschnittlichen Standard-Haus nun in Zukunft rasch erkennen, ob ein von Ihnen ins Auge gefasstes Haus in der vergleichbaren Preisklasse liegt oder ob aufgrund der Größe und besseren Ausstattung doch alles ganz anders ist – viel teurer nämlich.

 KONKRET:  Wenn Sie ein Einfamilien bauen oder bauen lassen wollen und gleichzeitig wissen möchten, wie viel alles höchstens kosten darf, müssen Sie nur die auf dieser Website veröffentlichten Herstellungskosten je m² mit der Wohnfläche eines beliebigen Einfamilienhauses multiplizieren, um zu wissen, ob der angebotene Verkaufspreis im Rahmen liegt oder ob es sich dabei um ein Angebot handelt, das mehr oder weniger stark von einem „durchschnittlichen Einfamilienhaus“ abweicht.

Übrigens: Wie die hier schon mehrmals genannten und auf dieser Website (oft zum Leidwesen der ausführenden Baufirmen) veröffentlichten Herstellungskosten, mit denen die ausführenden Bauunternehmen kalkulieren, genau zu verstehen sind, können Sie gerne auf einer extra Info-Seite nachlesen.

 

Was ist ein durchschnittliches Einfamilienhaus?

Alle Preise und Baukosten, die Sie sowohl auf dieser Webseite als auch in allen hier zur Verfügung gestellten und angebotenen Hausbau-Ratgebern finden, beziehen sich immer auf ein Haus mit folgenden Eigenschaften – auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus eben…

  • ca. 140 m² Wohnfläche, verteilt auf 
  • Erdgeschoß und Obergeschoß 
  • ca. 85 m² verbaute Kellerfläche 
  • Bauwerksgeometrie klar strukturiert, somit 
  • Keine oder nur wenige kostspielige Erker oder Vorbauten 
  • Satteldach, Pultdach oder auch Walmdach 
  • Grundrisse praktisch und benutzerfreundlich geplant
  • Geschlossene oder offene Raumaufteilung
  • Beliebige Bauweise, z.B. „klassische“ Ziegel-Massivbauweise oder beliebiges Fertighaus
  • Normaler Baugrund, ohne Grundwasser, Sumpf oder Fels 
  • Normaler Anteil an Glasflächen 
  • Ohne Wintergarten 
  • Sehr gute bezugsfertige Ausstattung
  • Hochwertige, passivhaus-taugliche Kunststoff- ODER Holzfenster mit 3-Scheiben-Verglasung und einem Gesamt-Fenster-Uw-Wert von max. 0,80W/(m²K).
  • Bodenbeläge als Parkett-, Laminat-, Stein- und Kunststoffböden 
  • Bad- und WC-Anlagen zur Gänze oder teilweise verfliest 
  • Zentrale Heizungsanlage und / oder Wohnraumlüftung ***
  • Innentüren mit Röhrenspankern, Echtholz-furniert oder lackiert
  • Wärmedämmungen entsprechend dem aktuellsten  Stand der Technik – vor allem auch in bauphysikalischer Hinsicht ***

WIE DIE PREISE GENAU ZU VERSTEHEN SIND

*** Der bisher „durchschnittliche“ Energie-Standard für ein Niedrigenergiehaus ist mittlerweile nicht mehr der anzustrebende Hausbau-Standard. Wer heute ein Einfamilienhaus bauen möchte, sollte sich vielmehr möglichst für einen NiedrigSTenergie- oder Passivhaus-Standard entscheiden. Da die Anzahl der Passivhäuser ständig steigt, werden auch die Kosten für ein Passivhaus immer attraktiver.

  WICHTIG!  Da Passivhäuser in der Regel wesentlich kompakter geplant werden, ist ein im Passivhaus-Standard geplantes und errichtetes heute übrigens nicht (mehr) teurer als ein „herkömmliches“ Haus – und wenn doch, dann liegen die Mehrkosten bei vielleicht 5 bis 10% der Gesamtbaukosten, die sich durch die Einsparung bei den Heiz- und Betriebskosten aber bereits nach nur wenigen Jahren zur Gänze amortisiert haben.

  • Nicht verwechseln: Nach dem Passivhaus-Standard gebaute Häuser müssen keine „echten“ Passivhäuser sein, weil der Passivhaus-Standard im Prinzip „nur“ die bauphysikalischen Werte der einzelnen Bauteile vorgibt, um zu erreichen, dass die Wärme möglichst lange im Haus bleibt. So gesehen könnte sogar ein Haus mit Ölheizung und Vollwärmeschutz aus Styropor ein „Passivhaus“ sein, was allerdings aus ökologischer Sicht keinen Sinn macht.

Bei einem echten Passivhaus geht es nämlich AUCH darum, die benötigte Energie in jeder Hinsicht nachhaltig zu erzeugen – also emissionslos und flammenlos mit einer Komfortlüftung, die auf Wärmerückgewinnung basiert.

FAZIT:  Da der Passivhaus-Standard das einzige Baukonzept mit Zukunft ist, schon bald den Stand der Technik beim Hausbau darstellen wird und die Kosten dafür schon derzeit auch nicht (wesentlich) höher sind asl bei herkömmlichen Häusern, gelten sämtliche auf meiner Website veröffentlichten Preise für jeden beliebigen Energie- bzw. Baustandard.

  • Wenn Sie also ein in jeder Hinsicht vernünftiges, wirtschaftliches und modernes Einfamilienhaus bauen wollen, spricht aus heutiger Sicht absolut nichts dagegen, Ihr Haus zumindest nach dem Passivhaus-Standard zu bauen – ein echtes Passivhaus, Nullenergiehaus oder Plusenergiehaus wäre noch empfehlenswerter.

Wenn Sie ein Einfamilienhaus bauen wollen, das von einem durchschnittlichen Haus stark abweicht

Wird Ihr persönliches Traumhaus sehr stark von den auf dieser Seite beschriebenen Ausstattungsmerkmalen eines durchschnittlichen Einfamilienhauses abweichen, werden entsprechende Zu- oder Abschläge bei den Baukosten empfohlen.

Je nach Exklusivität der Ausstattung kann dabei mit einem Zuschlag von +10% bis sogar +20% gerechnet werden. Sollte Ihr Haus in der Ausstattung wesentlich bescheidener geplant sein, könnten Sie die auf dieser Website veröffentlichten Baukosten um bis zu -10% reduzieren. Trotzdem sollten Sie auf einen derartigen Abschlag verzichten und die möglichen Einsparungen als „Sicherheitspolster“ betrachten. 

Bitte auch zu beachten…

Ausgefallene oder extravagante Ausstattungen oder Architekturdetails können natürlich nicht durchschnittlich geschätzt werden. Spezielle Sonderausstattungen sind sehr individuell und hängen von Ihren jeweiligen Vorlieben oder Vorstellungen ab.

Derartiges ist aber nicht der unmittelbare Sinn dieser Informations-Webseite. Vielmehr geht es vor allem darum, dem Nutzer und damit auch Ihnen einen realistischen Überblick zu verschaffen, wie viel ein weitgehend normales, durchschnittliches Einfamilienhaus und die darin enthaltenen Bauetappen kosten dürfen oder kosten werden.

Da es allerdings auch bei einem durchschnittlichen Haus mitunter sogar große Preisunterschiede geben kann (z.B. aufgrund regionaler Besonderheiten), wurden alle Baukosten und Baukostenanteile auf den Bauetappen-Seiten auch in Prozent angegeben. Damit können Sie bei Bedarf auch von höheren oder niedrigeren Hauskosten ausgehen und Ihre individuellen Berechnungen anstellen.

In diesem Zusammenhang bitte unbedingt auch Ihre Baufinanzierung vergleichen. Damit sparen Sie sehr viel Geld. Und falls Sie keine Zeit haben, alle Kosten- und Preise-Seiten dieser Website zu durchforsten, ist das HausbaukostenBuch vermutlich ideal für Sie. Darin sind nämlich sämtliche Informationen dieser Webseite kompakt, übersichtlich und immer griffbereit zusammengefasst.

Homepage:

www.haus-selber-bauen.com/einfamilienhaus-bauen.html

Alles rund um Umbau, Ausbau und Bauen bei ImmobilienScout24

Einzelkinder sind um vieles besser als ihr Ruf!

September 2nd, 2016 § Kommentare deaktiviert für Einzelkinder sind um vieles besser als ihr Ruf! § permalink

Einzelkinder haben nicht gerade das beste Image, sie werden allgemein als egoistisch, verwöhnt, verzogen, altklug, besserwisserisch, arrogant, nicht anpassungsfähig und rücksichtslos angesehen. Doch stammen die Vorurteile gegenüber Einzelkindern aus früheren Zeiten, in denen es überwiegend größere Familien gab und Einzelkinder eher eine Ausnahme waren. Im Gegensatz dazu gibt es heute wesentlich mehr Paare bzw. Familien mit nur einem Kind und zudem hat sich die gesamte Situation für Einzelkinder vollkommen geändert. Jedes Kind hat heute von klein an die Möglichkeit ausreichend Kontakt zu etwa Gleichaltrigen zu haben. Ob ein Kind als Einzelkind oder zusammen mit Geschwistern aufwächst, ist für seine Verhaltensweise nicht ausschlaggebend. Das Verhalten eines Kindes ist generell eine Frage der Erziehung!

 

Entscheidend für Kinder sind soziale Kontakte

Da sich mittlerweile die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen Einzelkinder aufwachsen, stark verändert haben und Kinder schon früh die Gelegenheit haben, in einer Krabbelgruppe oder Kita, in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz, beim Mutter-Kind-Turnen und später im Kinderturnen, im Kindergarten und danach in der Schule gleichaltrige Kinder zu treffen und soziale Kontakte aufzubauen, entsteht für sie eine ähnliche Konstellation, wie sie es mit Geschwistern hätten.

Ein Kind braucht Freunde – darauf sollten Eltern von Einzelkindern besonders achten

 

Eltern sollten die Möglichkeiten in ihrem Umfeld nutzen und ihrem Kind helfen, von klein auf Kontakte zu gleichaltrigen Kindern zu pflegen und möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Einzelkinder lernen im Umgang mit anderen Kindern nämlich unwillkürlich soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Sensibilität, Teilen, Kompromisse schließen und was ganz wichtig ist, Konflikte mit anderen friedlich auszutragen und sich zu verteidigen. Im Gegensatz zu Geschwistern, die einfach da sind, müssen sich Einzelkinder ihre Freundschaften erst erarbeiten, daher sind sie oftmals sogar kompromissbereiter als Geschwisterkinder.

Ob Einzelkinder oder Geschwisterkinder – das Verhalten von Kindern ist Erziehungssache!

Neuere Studien zeigen, dass für das Verhalten und die Entwicklung eines Kindes vor allem die Art und Weise entscheidend ist, wie seine Eltern mit ihm umgehen und nicht die Anzahl der Geschwister. Und weiter: Ein Kind ist nicht automatisch sozial kompetent, wenn es Geschwister hat. Häufig sind Einzelkinder sogar offener und sensibler als Geschwisterkinder.

Das Hauptaugenmerk nicht aufs Kind richten

Eltern von Einzelkindern neigen mitunter dazu, sich ganz und gar nach deren Wünsche zu richten, doch tun sie ihrem Kind damit nichts Gutes. Trotz aller Liebe muss ein Einzelkind von klein auf lernen, dass es nicht der alleinige Mittelpunkt in der Familie ist, sondern sich an bestimmte Regeln zu halten hat, welche eine gute Erziehung beinhalten. Ferner sollten Eltern dem Kind altersgerechte Aufgaben geben, die es selbständig zu erledigen hat und für die es verantwortlich ist. Z. B. sein Kinderzimmer aufräumen, den Tisch decken für das gemeinsame Essen oder ggf. sein Haustier versorgen. Wird das Kind gefördert, so steigert dies sein Selbstwertgefühl. Ferner sollten nicht nur die Eltern, sondern auch die Großeltern aufpassen, dass sie das Kind nicht zu sehr verwöhnen.

Eltern-Kind-Bindung ist von großer Bedeutung

Überaus wichtig ist in jedem Fall eine gute Eltern-Kind-Beziehung, denn das Gefühl der Sicherheit macht ein Kind stark und selbstbewusst. Besonders für Einzelkinder sind Mutter und Vater in den ersten Lebensjahren die wichtigsten Ansprechpartner. Daher sollten sich Eltern z. b. beim Familienessen genügend Zeit nehmen und dem Kind die Möglichkeit zu geben, seine Erlebnisse ausführlich zu erzählen und eventuelle Anliegen mitzuteilen. Weitere Gelegenheiten zum plaudern ergeben sich für Papa, Mama und Kind auch bei gemeinsamen Arbeiten im Garten, bei Familienspielen, bei Ausflügen, Fahrradtouren mit Picknick oder sonstigen gemeinsamen Unternehmungen.

Natürlich haben Einzelkinder die ganze Aufmerksamkeit der Eltern für sich, doch da inzwischen laut wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen ist, dass das trotzdem kein Nachteil für die Entwicklung des Kindes sein muss und Einzelkinder besser als ihr Ruf sind, sollte es in der heutigen Gesellschaft keine Vorurteile mehr gegenüber Einzelkindern geben.

Gesichtet:

http://www.vorname.com/ratgeber/familie

Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind

Juni 24th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Giftige Pflanzen im Garten, die für Kinder gefährlich sind § permalink

Auch wenn manche Pflanzen und Sträucher noch so schön aussehen und herrlich blühen sollten Eltern, wenn sie ihren Garten bepflanzen oder den Balkon mit Zierblumen verschönern, auf giftige Gewächse verzichten. Denn spielen öfter kleine Kinder dort und kommen mit Giftpflanzen in Berührung oder nehmen sogar Teile von giftigen Pflanzen in den Mund, so können sie ganz schnell in Gefahr geraten, denn schon geringe Mengen können bei Kleinkindern zu einer Vergiftung führen. Um sicher zu gehen, sollten Eltern zu eher unbedenklichen Garten- und Balkonpflanzen greifen.

 

Den Garten kinderfreundlich bzw. kindersicher gestalten

Ob im Garten, auf der Terrasse, dem Balkon oder auch im Haus – giftige Pflanzen gehören nicht in die Nähe von Kindern!
Da kleine Kinder von Natur aus neugierig sind, alles anfassen und in den Mund nehmen, um es genauestens zu erforschen, passiert es leicht, dass ein Kind blitzschnell eine giftige Beere oder auch andere Pflanzenteile in den Mund nimmt, was schlimme Folgen haben kann. Daher sollten Eltern vorausblickend denken und keine Bäume, Sträucher und Blumen in den Garten pflanzen, die für Kinder gefährlich sein könnten. Auch auf dem Balkon, der Terrasse oder in der Wohnung haben giftige Pflanzen nichts zu suchen, zumindest solange die Kinder noch klein sind.

Kinder nicht unbeaufsichtigt lassen

Selbst wenn sich keine giftigen Gewächse im Garten befinden, sollten Eltern ihre Kinder nicht alleine bzw. unbeaufsichtigt im Garten lassen. Zudem sollten Eltern ihrem Kind so früh wie möglich lernen, dass es Pflanzenteile und auch Beeren nicht einfach essen darf.

Ganz verzichten sollten Eltern kleiner Kinder auf zum Teil hochgiftige Pflanzen wie:

  • Blauer und gelber Eisenhut
  • Bilsenkraut
  • Engelstrompete
  • Gemeine Eibe
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Oleander / Rosenlorbeer
  • Rizinus / Wunderbaum
  • Stechapfel
  • Tollkirsche

Nicht geeignet für den Garten oder Balkon wo Kinder sich aufhalten sind ebenfalls giftige Bäume und Sträucher wie z. B.

  • Eberesche (Vogelbeerbaum)
  • Mahonie
  • Zwergmispel
  • Feuerdorn
  • Seidelbast
  • Rote und schwarze Heckenkirsche
  • Schneebeere (Knallerbse)
  • Lorbeerkirsche
  • Stechpalme
  • Pfaffenhütchen
  • Gemeiner und wolliger Schneeball
  • Rosskastanie
  • Lebensbaum
  • Sadebaum (Sevenstrauch)
  • Wunderbaum
  • Gemeiner Efeu
  • Robinie (Falsche Akazie)
  • Faulbaum
  • Besenginster

Giftig sind beispielsweise auch diese Pflanzen:

  • Maiglöckchen
  • Garten- und Feuerbohne
  • Bittersüßer Nachtschatten
  • Schwarzer Nachtschatten
  • Kartoffel
  • Gefleckter Aronstab
  • Wasserschierling
  • Gefleckter Schierling
  • Rotbeerige und Schwarzbeerige Zaunrübe
  • Gelbe und Blaue Lupine
  • Christrose
  • Riesen- und Wiesenbärenklau
  • Zypressen- und Gartenwolfsmilch
  • ScharferHahnenfuß (Butterblume)
  • Dieffenbachie
  • Korallenbäumchen
  • Weihnachtsstern
  • Alpenveilchen

Gut geeignet für einen kinderfreundlichen Garten sind z. B. Blumen wie:

  • Kornblume
  • Tränendes Herz
  • Cosmea
  • Kapuzinerkresse

Empfehlenswerte Gehölze sind:

  • Ahorn-, Linden- und Pappelarten
  • Felsenbirne
  • Schlehe

Achten Eltern kleiner Kinder explizit darauf, dass sich keine giftigen Pflanzen im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon befinden, können sie das Risiko einer Vergiftung bei ihren Kindern vorbeugen. Neben giftigen Pflanzen gibt es natürlich noch weitere Gefahrenquellen im Haushalt und Garten, vor denen Eltern ihre Kinder schützen sollten.

Aufgespürt auf:

www.vorname.com/

Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt?

April 22nd, 2016 § Kommentare deaktiviert für Strom­rechnung: Was tun, wenn der Versorger zu hohe Abschläge ansetzt? § permalink

Wie viel Geld Energieversorger monatlich kassieren dürfen, ist klar geregelt: Der Verbrauch entscheidet. Trotzdem gibts oft Streit. Finanztest erklärt die Regeln für die Abschlags­zahlung bei Strom und Gas – und sagt, was Kunden tun können, wenn der Energieversorger nicht spurt.

Die Regeln sind eindeutig

Erstaunlich: Immer wieder gibts Ärger um die laufenden Zahlungen für Strom und Gas. Dabei sind die Regeln eindeutig: Kunden müssen pro Monat ein Zwölftel des Betrags zahlen, der dem Energieversorger fürs laufende Jahr wahr­scheinlich zusteht. Das ist leicht zu errechnen, wenn der Anschluss schon im Vorjahr bestand und sich die Faktoren für den Energieverbrauch nicht geändert haben: Die im Vorjahr verbrauchten Kilowatt­stunden sind mit dem aktuellen Preis einschließ­lich aller Steuern und Umlagen zu multiplizieren, etwaige Gebühren zu addieren und der Gesamt­betrag auf die nächsten zwölf Monate zu verteilen.

Erhöhung nur bei steigenden Preisen …

Das heißt auch: Bei gleich­bleibendem Verbrauch darf der Energieversorger höhere Zahlungen nur verlangen, wenn Strom- oder Gaspreis oder Gebühren steigen.

… oder veränderten Wohn­verhält­nissen

Etwas schwieriger wird es bei Einzug in eine neue Wohnung oder wenn sich wegen neuer Geräte, energie­intensiver Bauarbeiten, Familien­zuwachs oder Auszug erwachsener Kinder der Verbrauch ändert. Der Energieversorger muss dann so gut wie möglich schätzen, wie hoch der Energieverbrauch und damit die Jahres­rechnung sein werden. Energieversorger haben reichlich Vergleichs­daten und können ziemlich gut schätzen – wenn sie wollen.

System oder Versehen?

Trotz klarer Regeln gibt es häufig Ärger.

  • Extra­Energie verurteilt. Regel­mäßig hielt der Energieversorger Extra­Energie an hohen Monats­abschlägen fest, obwohl den Kunden für das voran­gegangene Jahr teil­weise mehr als 500 Euro Gutschrift zustand. Eine Klage der Verbraucherzentrale Nord­rhein-West­falen stoppte das Unternehmen. Klare Ansage des Land­gerichts Düssel­dorf: Mehr Geld als absehbar nötig zu kassieren, ist rechts­widrig (Az. 12 O 474/12). Verstößt Extra­Energie gegen die Vorgaben der Richter, drohen Ordnungs­gelder von bis zu 250 000 Euro oder Haft für die Geschäfts­führer.
  • Leser­beschwerde zu Eon. Gleich zweimal schoss Eon bei der Berechnung der monatlichen Gas-Abschlags­zahlungen von Finanztest-Leser Daniel Casado aus Duisburg übers Ziel hinaus und berechnete bis zu 85 Euro zu viel. Ursache unbe­kannt. „Wir haben leider fest­stellen müssen, dass uns hier ein hand­werk­licher Fehler unter­laufen ist, für den wir uns ausdrück­lich entschuldigen möchten“, sagte Eon-Sprecher Maximilian Heiler.
  • Trick mit elf Abschlägen. Oft heißt es bei Energieversorgern so oder so ähnlich: „Bei uns zahlen Sie elf Abschläge, der zwölfte wird mit dem Ergebnis der Jahres­abrechnung verrechnet.“ Das ist in Ordnung, wenn zur Berechnung des Abschlags der voraus­sicht­liche Betrag der Jahres­rechnung auf zwölf Monate verteilt wird. Verteilen Anbieter die Jahres­kosten dagegen auf nur elf Monate, ist das rechts­widrig. Verbraucher können verlangen, den Abschlag entsprechend, also um 8,3 Prozent, zu senken.

Bei unrecht­mäßiger Erhöhung Wechsel sofort möglich

Gut für Betroffene: Weigert sich der Energieversorger zu Unrecht, die Abschlags­zahlung zu senken, oder erhöht er sie ohne Grund, können sie sofort wechseln. Rechts­anwalt Thomas Holl­weck, ein auf Verbraucherrecht spezialisierter Rechts­anwalt aus Berlin, erklärt: „Hält sich ein Energieversorger nicht an die gesetzlichen Rege­lungen, so haben Kunden das Recht, diesen Vertrag vorzeitig zu beenden.“

Erstmals erschienen auf:

www.test.de/

Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT

März 17th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Die Probleme in heutigen Haushalten mit der IT § permalink

Ja, natürlich, es ist schon richtig, dass die Computertechnologie und natürlich das Internet unser Leben wesentlich erleichtern. Manche Sachen kann man sich als jemand, der ohne Internet und Heim-PC und Handy aufgewachsen ist, gar nicht mehr vorstellen.
Man fragt sich ab und zu, wie viel Zeit man für manche Recherche oder einfach eine Fahrplanauskunft zum Beispiel aufbringen musste im Vergleich zu heutigen Zeiten, wo man jederzeit und fast von überall online gehen kann. Nun gibt es, wie meine Mutter immer sagt, in jedem Paradies eine Schlange. In diesem Fall haben wir es gleich mit mehreren Schlangen. Das fängt schon damit an, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Technik, die immer komplexer wird, zwangsläufig Fehler verursacht. Waren Sie schon mal in einer Familie, während der Internet-Router ausfällt und keiner mehr ins Netz kann? Oder das Handy gerade dann abstürzt, wenn man mit einer geliebten Person chattet? Oder der Drucker genau in dem Moment die Verbindung aus unbekannten Gründen verliert, wenn man ihn ganz dringend braucht? Häufig hilft dann nur noch ein Fachmann, der einem hier aus der Klemme hilft. Bloß, auch hier ist es schwierig, einen kompetenten Experten für IT zu finden. Immerhin gibt es schon einen gewissen Unterschied, ob jemand meine Waschmaschine repariert oder in meinen Computer sehen kann. Heutzutage ist doch auf dem heimischen PC oder dem Smartphone das ganze Leben gespeichert. Fotos, Videos, Mails, Chat-Verläufe, Bankkonten, berufliche Sachen, einfach vieles, was man einem Fremden nicht unbedingt zeigen möchte.
Ich habe da richtig Glück gehabt und eine hervorragende PC Hilfe Berlin gefunden. Ohne einen solchen IT-Experten verliert man einfach zu viel Zeit, die meisten Leute bringen schließlich ihr Auto auch in die Werkstatt. Nicht nur im beruflichen Leben ist ein funktionierende PC-Technik heutzutage elementar, auch im privaten Bereich sollte man sich rechtzeitig um einen guten PC-Fachmann oder möchten Sie mit einer pubertierenden Tochter darüber diskutieren, warum das Internet nicht geht?

Preis für Rollläden

März 11th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Preis für Rollläden § permalink

Ich suche Preise für Einbaurollläden, die direkt zusammen mit dem Fenster geliefert und im Rohbau eingebaut werden. Hier driften die Preise ganz schön auseinander.

Fertighausanbieter bieten den manuellen Rollladen für ca. 250 Euro an zzgl. 250 Euro Elektrik (Motor + Schalter + Leitung), andere Einzelbetriebe reden sich damit raus, das dies aufwändig und teuer ist und verlangen deutlich mehr.

Woran kann man sich hier orientieren und was könnte man ggf. zum Preis drücken für Argumente verwenden? Letztlich ist es doch gerade im Rohbau einfach Rollladen zusammen mit den Fenstern zu montieren.

Viele Grüße,

Wilhelm

Antwort

Hallo Wilhelm,

ich kann aus Ihrer Frage leider nicht entnehmen, in welcher Phase auf Ihrem Weg zum eigenen Haus Sie sich gerade befinden und auch nicht, ob Sie Ihr Haus selber bauen oder bauen lassen möchten. Ich gehe davon aus, dass Sie alles selber machen möchten, weil andernfalls jenes Unternehmen für Sie zuständig wäre, welches den Auftrag für die Errichtung des Hauses bekommt oder bekommen hat. Diese Auftragsvergabe setzt dabei eine Bauausschreibung mit einem genauen Leistungsverzeichnis (inkl. Rolläden) voraus.

Wenn es darum geht, Argumente für Preisverhandlungen (wofür auch immer) zu sammeln, kommen Sie jedenfalls an der wichtigsten Voraussetzung überhaupt nicht vorbei: SIE müssen zuerst einmal ganz genau wissen, was SIE aus welchen Gründen haben wollen.

Dass es bei den Rollläden für ein Haus drei grundlegende Varianten gibt, wissen Sie sicherlich.

  • Aufbau- oder Aufsatzrollladen
  • Einbaurollladen
  • Vorbaurollladen

Welche Variante am besten für Ihr Projekt geeignet ist, hängt vor allem vom gewählten Wandaufbau ab. Es sollte also geprüft werden, welche Variante sich am besten in das geplante Wandsystem integrieren lässt.

Auf einen ganz wesentlichen Punkt muss dabei bei ALLEN Varianten geachtet werden: Der Einbau muss in jedem Fall wärmebrückenfrei erfolgen. Optimal wären hier Rollläden, die ein Passivhauszertifikat haben.

Wie Sie nun den besten Preis für die schlussendlich gewählten Rollläden bekommen, ist relativ einfach gesagt: Sie müssen eine Ausschreibung machen und damit eine Preisanfrage an mehrere verschiedene Anbieter stellen. Wie das geht, lesen Sie bei Bedarf auf meiner Webseite nach:

15 Schritte zum Handwerkerauftrag

Übrigens: Die von Ihnen genannten Preise von Fertighausanbietern sind Richtwerte, die der Realität sehr nahe kommen. Allerdings NUR dann, wenn die Rollläden gleichzeitig mit dem Haus bestellt werden. Bei Baumeistern ist das ähnlich. Wenn Sie ein Bauunternehmen mit der Errichtung des Rohbaus beauftragen, können Sie auch hier mit diesen „Fertighaus-Preisen“ rechnen. Wenn Sie das ganze bezugsfertig Haus errichten lassen, werden die Rollläden noch wesentlich günstiger sein, weil die Deckungsbeiträge der Firma in anderen Bereichen liegen.

Fazit: Die besten Marktpreise bekommen Sie nur dann, wenn Sie sich an folgende Vorgangsweise halten:

  • 1. Informationen von unabhängigen Beratern einholen
  • 2. Entscheiden, was SIE wollen
  • 3. Leistungsverzeichnis erstellen (lassen)
  • 4. Ausschreibung un Preisanfrage an mehrere Firmen
  • 5. Professioneller Preisvergleich
  • 6. Vergabe an Bestbieter (nicht Billigstbieter)

Im eigenen Interesse muss für diese Punkte IMMER Zeit sein.

Zuerst erschienen auf:

www.haus-selber-bauen.com/

Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht

März 8th, 2016 § Kommentare deaktiviert für Badreiniger im Test: Meister Proper Schluss­licht § permalink

Klassischer Bad- oder Kraft­reiniger – wer entfernt hartnä­ckigen Schmutz und Kalk am besten? Im Test treten 19 Mittel gegen­einander an. Im Putzwett­streit schneiden etliche güns­tige Reiniger gut ab. Ausgerechnet Seifenreste bereiten einigen Produkten große Schwierig­keiten – mehr noch als Kalk. Über­raschend schlecht schneidet Meister Proper ab. Erfreulich für Putzmuffel: Drei Mittel verhindern gut, dass sich neue Kalk­flecken bilden.

19 Mittel im Test: Kraft­meier gegen milde Klassiker

Die unzäh­ligen bunten Sprühflaschen in Drogeriemärkten lassen sich in zwei Gruppen unter­teilen: herkömm­liche Badreiniger und kraft­volle Mittel, die schon im Namen Stärke vermitteln („Power Reiniger“, „Maxx Power“). Die klassischen Reiniger kommen oft dezenter daher und tragen Beinamen wie „Classic“, „Citrus“ oder „Atlantik­frisch“. Vor allem bei ihnen zeigten sich große Unterschiede im Test. Jeder zweite der zehn geprüften klassischen Reiniger schneidet gut ab, der Rest nur ausreichend. Sie schwächeln vor allem bei der Putz­leistung. Dafür sind sie meist sanft zu Mensch und Natur. Bei den neun Kraft­reinigern ist es umge­kehrt: Sie reinigen meist gründlich, belasten Gewässer und Schleimhäute aber oft mehr.

Sechs lösen Kalk sehr gut

Bäder zu schrubben, blieb den Testern erspart. Sie prüften die Reiniger nicht in verschiedenen Haushalten. Der Schmutz wäre zu unterschiedlich, die Wirkung der Reiniger nicht vergleich­bar. Sie arbeiteten im Labor und nutzten Kalk in seiner edelsten Form: Marmor. Um zu prüfen, wie gut die Reiniger wirken, wogen die Prüfer kleine Marmorplatten aufs hundertstel Gramm genau. Dann tauchten sie die Plätt­chen in die Reinigerflüssig­keit. Schäumend fraßen sich die Säuren in den Marmor. Nach dem Abspülen und Trocknen gingen die Platten wieder auf die Waage. Je leichter sie geworden waren, desto mehr Kalziumkarbonat – sprich: Kalk – hatte der Reiniger beseitigt. Die Prüfung offen­bart den Vorteil vieler Kraft­reiniger: Etliche schneiden gut ab, sechs sogar sehr gut. Die Besten holen fünf­mal so viel Kalk von den Wänden wie einige herkömm­liche Badreiniger.

Manche versiegeln Oberflächen

Dass Kalk gar nicht erst entsteht, ist der Traum jedes Putzmuffels. Mehrere Produkte versprechen, ihn zu erfüllen und eine wasser­abweisende Schicht aufs Material aufzutragen. Einige versiegeln vergleichs­weise gut. Viel mehr Frei­zeit verschaffen sie aber auch nicht: Ein paar Mal duschen, dann bleibt das Wasser wieder an den Fliesen hängen, und es bildet sich erneut ein Kalk­schleier.

Ätzend zum Kalk, sanft zum Bad

Lange galt für Haus­halts­reiniger: Je besser sie wirken, desto größer ihre Neben­wirkungen. Unter säurehaltigen Kraft­protzen können Oberflächen leiden. In welchem Maße? Das haben wir geprüft. Wir ließen die Reiniger 24 Stunden auf 13 verschiedene Materialien einwirken, darunter Emaille, Keramik, Acryl, Gummi, Alu, verchromte Armaturen und diverse Kunststoffe. Erfreulicher­weise sind die Rezepturen vieler Produkte erstaunlich schonend zum Material. Das war in früheren Tests anders. Trotzdem sind scharfe Kalkkiller nach wie vor nichts für empfindliche Materialien wie etwa Marmorfuß­böden.

Einige Reiniger reizen die Schleimhäute

Für klassische Badreiniger verwenden die Hersteller in der Regel mildere Säuren als für die kraft­vollen Mittel. Das ist nicht nur vorteilhaft für sensible Oberflächen, sondern auch für Mensch und Umwelt. Einige Reiniger greifen Augen oder Atemwege an. Verbraucher sollten sie nur spar­sam, mit Hand­schuhen und bei offenem Fenster versprühen. In fens­terlosen Bädern empfiehlt sich sogar ein Atem­schutz.

Aufgespürt:

https://www.test.de

Lass mich mal machen!

Januar 31st, 2016 § Kommentare deaktiviert für Lass mich mal machen! § permalink

Für meinen Freund war unsere Tochter das erste Kind, und natürlich war er außer sich vor Freude. Für mich war es das zweite, meine Freude war um kein Haar kleiner, aber ich wusste auch, wie sehr sich unser kleiner Patchwork-Kosmos damit verändern würde.

Mein Sohn aus erster Ehe war damals acht Jahre alt. Ich hatte mit ihm Dreimonatskoliken und Nicht-Einschlaf-Terror durchgestanden, dickbackiges Zahnen, Fieberkrämpfe und Knochenbrüche, Fremdel-, Trotz- und erste Cool-Phasen. Ich hatte ungezählte Spielplatznachmittage absolviert, Elternabende auf Kindergartenstühlchen abgehockt, Fledermaus-Faschingskostüme genäht und Piratengeburtstage organisiert, immer nach Kräften von seinem leiblichen Vater unterstützt.

Als meine Tochter auf die Welt kam, verfügte ich über einen klaren Wissensvorsprung qua Erfahrung. Blöderweise habe ich ihn nicht nur zum Vorteil aller eingesetzt.

Ich habe meinem Freund nicht zugetraut, dass er es genauso gut machen wird wie ich – oder anders gut. Seine ersten Wickelversuche sahen so aus, wie erste Wickelversuche eben aussehen. Die nur zaghaft angelegte Windel rutschte von dem winzigen Po, der Inhalt verteilte sich im Body, Anfängerscheiß.

Ich hab ihn natürlich trotzdem weiter wickeln lassen, wickeln lernt jeder.

Auch eingefrorene Muttermilch auftauen und auf Fläschchentemperatur erwärmen kriegt Mann hin. Jäckchen anziehen, enge Bodys über den Kopf friemeln, baden, tragen, trösten, in den Schlaf wiegen – klar haben wir uns das geteilt. Ich habe bald nach der Geburt wieder tageweise gearbeitet, oft bis in die Nacht. Wir hatten eine Kinderfrau, aber abends war Papaschicht.

Trotzdem bin ich in die Falle getappt, die gerade Frauen sich gerne stellen. Die Falle der Perfektion. Wenn ich heimkam und unsere Tochter selig schlief, schlich ich noch einmal an ihr Bettchen, um zu sehen, ob alles in bester Ordnung war. Der Reserveschnuller in Reichweite, das Deckchen nicht weggestrampelt, die Windel nicht in den Kniekehlen.

Ein kurzer Kontrollgang durch die Küche, hui, da war ja wieder einiges liegen geblieben. Der Wäschekorb stand da, wo ich ihn hatte stehen lassen. Mein Freund muss auf dem Weg zum Kellerbier elegant über ihn hinweggestiegen sein. Diese Übung scheinen Männer irgendwie ganz gut zu beherrschen.

Also Küche gewienert, noch eine Wäsche gewaschen, eine Ladung aufgehängt, weil ich auch Wäscheaufhängen irgendwie smarter erledige. Mein Freund warf die klammen Teile immer lässig über die Leine, ich zog sie schön glatt auseinander, so trocknen sie schneller und krumpeln nicht so. Auch die Mühsal des Kochens habe ich ihm weitgehend erspart. Ich gelte als exzellente Köchin, mein Partner – inzwischen sind wir verheiratet – wird nicht müde, mich dafür zu loben. Geschickt irgendwie: Denn die Bessere ist des Guten Feind, und die Zuständigkeiten sind damit klar verteilt.

Als Doppelverdienerpaar zählen wir uns zu den modernen Partnerschaften, in Wahrheit sind wir mit der Geburt unserer Tochter in das eine oder andere abgelegt geglaubte Traditionsmuster zurückgefallen. Trotz aller selbstverständlichen Emanzipation habe ich meinen Mann von manchem Handgriff konsequent abgehalten. Und wir sind nicht allein.

Wenn ich mich umschaue, sind da viele berufstätige Mütter, die nach wie vor für all die Dinge zuständig sind, für die ihre Hausfrauenmamis in den Sechziger- oder Siebzigerjahren auch schon zuständig waren. Kindergeburtstage, Arztbesuche, Elternabende, Klamotteneinkäufe, Kinderkrankenpflege, Hausaufgabenbetreuung, Haushalt und die Gestaltung des Sozialprogramms.

Ich rufe meine Freundin Tina an und habe ihren Mann am Apparat. Ob man sich mal trifft, ohne Kinder gar? “Das musst du mit meiner Frau besprechen”, sagt er. “Sie plant das alles. Ich kenne mich da nicht aus.” Meine Freundin Andrea, Mutter dreier Töchter, die nach mehrjährigem Erziehungsurlaub wieder als Flugbegleiterin arbeitet, kocht ihrem Mann vor jedem Fernflug für vier Tage vor. Sie schreibt ihm auf einen großen Zettel, wann die Kinder Schulproben haben und wann sie das Turnzeug mitnehmen müssen, sie schreibt ihm sogar auf, dass er den Briefkasten leeren und die Blumen gießen soll. Einmal rief er sie nachts um halb vier Ortszeit im Hotel in Shanghai an, weil er zu Hause mit der Tochter an einer Mathehausaufgabe rumrätselte.

“Schatz, nur ganz kurz, was waren Primzahlen noch mal?” Nun könnte man sich fragen, ob der Mann ein bisschen belämmert ist. Ist er aber nicht. Er ist Chef einer eigenen, mittelständischen Firma, er liest politische Wochenmagazine und hat auch ansonsten alle beieinander.

Er ist nur von seiner Frau über all die Jahre von vielem frei- und ferngehalten worden.

Das mag wahnsinnig antiquiert klingen, aber es ist nach wie vor die Regel. Eine Forsa-Studie von 2009 befragte deutsche Männer und Frauen, die in einer Partnerschaft mit Kindern leben, wer zu Hause wie viel Familienarbeit übernimmt. Zwei Drittel der Frauen gaben an, sie wuppten das meiste, elf Prozent sogar “alles”. Die Männer räumten zu sechzig Prozent ein, sie trügen nur den kleineren Teil bei, weitere zehn Prozent schlicht “gar nichts”.

Soziologen, die bekanntermaßen dazu neigen, Phänomene zu pathologisieren, haben für dieses Symptom das Emblem des “Maternal Gatekeeping” gefunden. Die mütterlichen Türsteher, so die These, halten ihre Männer von familiären Aufgaben ab, weil sie den Mann nicht als gleichberechtigten und gleichermaßen kompetenten Elternteil akzeptieren und aus ihrer häuslichen Herrschaftsdomäne einen Teil ihres Selbstbewusstseins ziehen. Eine Langzeitstudie des deutschen Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kommt zu dem Ergebnis, dass etwa jede fünfte Frau den väterlichen Einsatz im Familienleben ausbremst.

Ich halte mich nicht für eine Gatekeeperin, schon aus purem Freiheitsdrang und Freude an der Arbeit möchte ich mir die Erziehung möglichst partnerschaftlich teilen.

Dass das im Alltag nicht immer so glatt läuft wie auf dem soziologischen Reißbrett, steht auf einem anderen Blatt. Mein Mann ist ein Viel- und Langarbeiter. Sein Arbeitgeber hält Familienfreundlichkeit prinzipiell für eine tolle Sache, die aber ab Führungsebene irgendwie nicht mehr so richtig machbar ist.

So treffen wir uns nie wirklich in der Mitte.

Auch ich gehöre zu den zwei Dritteln der Frauen, die zu Hause das meiste tun, weil niemand anderes greifbar ist. Auch ich muss viele Themen und erzieherische Konflikte spontan alleine lösen, weil der Vater gerade nicht erreichbar ist. Aber ich arbeite daran, aus purem Perfektionsdrang nicht noch das zu übernehmen, was durchaus von seiner Seite beizutragen wäre. Ganz bewusst halte ich mich jetzt öfter mal ganz raus und verkneife mir Gemäkel, wenn’s nicht nach meiner Linie läuft. Dann bin ich mal für ein paar Tage weg, eine Woche sogar. Anfangs habe auch ich noch Instruktionen geschrieben, inzwischen weiß ich: Es geht auch ohne.

Anders vielleicht, als ich es machen würde, aber darum nicht schlechter.

Meine Fliegerfreundin sagt, ihr macht es nichts mehr aus, wenn sie von einer Reise heimkommt und ihr Kinder die Türe öffnen, die sie nur an der Stimme als die eigenen erkennt, weil sie wie Flickenteppiche angezogen sind. Röcke über den Hosen, wildeste Farb- und Mustermixturen, Sommerkleider im Winter. Ihr Mann legt auf so etwas keinen Wert, kein Kind ist deswegen bisher einer Erkältung oder Mobbing zum Opfer gefallen, also warum aufregen? “Er hat sein eigenes System, und das gilt, wenn ich nicht da bin.” Sie hat recht. Während ich diese Zeilen schreibe, packt mein Mann gerade mit unserer Tochter den Koffer für ihr Ferienreitcamp.

Früher hätte ich noch mal kontrolliert, ob auch wirklich alles drin ist und sicher irgendwo nachgebessert. Jetzt sage ich nur: “Prima, wollen wir dann los?” Irgendwo hört die Blödheit aus eingebildetem Schlauheitsvorsprung ja auf.

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.nido.de/artikel/lass-mich-mal-machen/

Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee

November 12th, 2015 § Kommentare deaktiviert für Haus und Garten winter­fest machen: Sicher vor Eis und Schnee § permalink

Akkus schützen

Rasenroboter und immer mehr andere Garten­werk­zeuge funk­tionieren kabellos. Damit sich die Akkus im Früh­jahr problemlos wieder laden lassen, müssen sie frost­frei und sicher über­wintern. Vorher am besten noch einmal gemäß Anleitung laden. Die Akkus dann separat lagern – also weder in der Lade­station noch im Gerät. So beugen Sie Tief­entladung vor. Das gilt auch für andere selten genutzte Akkus.

Rost vermeiden

Hecken- und Astscheren und andere Gartengeräte können leiden, wenn sie starken Temperatur­schwankungen und Feuchtig­keit ausgesetzt sind. Deshalb auch sie möglichst bald an einem trockenen, frostsicheren Ort unterbringen. Vorher gut säubern, Scharniere und Gelenke mit einem Tropfen Öl schmieren.

Bersten verhindern

Wenn Wasser sich beim Gefrieren ausdehnt, entwickelt Eis eine enorme Spreng­kraft. Frei­stehende Wasser­behälter, Eimer und Kannen sollten Sie daher recht­zeitig entleeren und auf den Kopf stellen, damit sie sich bei Regen nicht erneut füllen. Lassen Sie auch aus außen angebrachten Armaturen und Bewässerungs­leitungen das Wasser ab.

Pflanzgefäße retten

Blumentöpfe aus Ton erweisen sich oft als weniger frostsicher als erhofft. Vorsorglich an einem trockenen Ort bei Plusgraden über­wintern lassen.

Wasser abfließen lassen

Kontrollieren Sie über­all, ob Regen und schmelzender Schnee rund ums Haus gut abfließen. Sonst können böse Wasser­schäden die Folge sein. Säubern Sie Regen­rinnen und Fall­rohre. Heben Sie auch die Abdeck­gitter von Boden­abläufen hoch, damit Sie Sand und Laub leicht entfernen können. Reinigen Sie auch die Abfluss­siebe. Falls das Abdeck­gitter klemmt: Einfach einen stabilen Draht hindurch­fädeln und daran ziehen.

 

Erstmals erschienen auf:

https://www.test.de/Haus-und-Garten-winterfest-machen-Sicher-vor-Eis-und-Schnee-4933377-0/

Kanal geht mitten durch meinem Grund

September 26th, 2015 § Kommentare deaktiviert für Kanal geht mitten durch meinem Grund § permalink

von Konrad
(Bayern)

Wir sind noch ganz am Anfang aber haben schon das erste massive Problem: Wir haben gerade ein Grundstück erworben welches wir bebauen wollen. Nachdem unser Architekt die Abwasserplanung machen wollte und dazu die Pläne anforderte traf uns der Schlag!

Mitten durch unser geplantes Haus führt eine Abwasserleitung/Kanal der nicht im Grundbuch eingetragen ist. Was können wir tun? Das Haus kann auf Grund des recht kleinen Grundstücks nicht umgeplant werden. Der Kanal würde immer unser Haus treffen!

Wir haben heute einen Termin bei der Gemeinde – was können wir fordern? Wie ist die Rechtslage? Wir wissen das erst seit gestern – am Montag nächste Woche wollten wir unsere Baupläne zur Genehmigung einreichen!

Über eine schnelle Antwort wären wir sehr dankbar.

Liebe Grüße,
Konrad

Antwort

Hallo Konrad,

wenn ich Ihnen jetzt sage, dass es in jedem Fall besser gewesen wäre, schon vor dem Erwerb des Grundstücks entsprechende Erkundigungen einzuholen, hilft Ihnen das jetzt im Nachhinein leider nicht weiter. Aber ich erwähne das trotzdem, weil dadurch vielleicht andere Leser meiner Bauherrn-Webseite rechtzeitig auf ein vermeidbares Problem aufmerksam gemacht werden können.

Nun aber zu Ihren Fragen, die bei mir – bitte nicht böse sein – gleich zu Beginn einige Gegenfragen aufwerfen:

Was sagt Ihr Architekt zu dem Problem? Hat Ihr Architekt nicht ohnehin sofort alles in die Wege geleitet, um das Problem FÜR Sie rechtssicher zu lösen? Hat der Grundsücksverkäufer mit Sicherheit nichts vom bestehenden Kanal auf dessen Grund gewusst? Hat der Vertragserrichter davon gewusst?

Ich gehe jedenfalls davon aus, dass sich der Vertragserrichter durch Einsicht beim Grundbuch vergewissert hat, dass keine Dienstbarkeiten eingetragen sind, welche die Nutzung des Grundstücks einschränken. Andernfalls hätte diese Dienstbarkeit (z.B. Nutzungsrecht durch Gemeinde für Kanal) ja in Ihrem Kaufvertrag stehen müssen. Und wenn Sie das gewusst hätten, hätten Sie wohl nicht gleich gekauft …

Wie auch immer: Ohne die Umstände für den vorhandenen Kanal genau zu kennen, kann ich leider keine verbindlichen Aussagen machen. Eine Klärung der Angelegenhiet kann daher nur beim zuständigen Gemeindeamt erfolgen – den Termin haben Sie ja bereits vereinbart.

Ich

weiß zwar jetzt nicht, welches Vertragsverhältnis Sie mit Ihrem Architekt haben – aber wenn Ihr Architekt den Auftrag für die Planung Ihres Hauses hat, MUSS auch der Architekt als Ihr offizieller Vertreter gegenüber den Baubehörden an diesem Termin unbedingt teilnehmen und FÜR Sie eine Lösung erarbeiten. In Wahrheit sind Sie als Bauherr also lediglich „Zuhörer“, weil Ihr Architekt in Ihrem Auftrag ohnehin alles klären sollte.

Die Rechtslage ist dabei eigentlich klar: Entweder es gibt – auf welcher rechtlichen Grundlage auch immer – eine Dienstbarkeit für den Kanal auf Ihrem Grundstück oder nicht. Wenn es, wovon ich hier ausgehe, KEINE Dienstbarkeit gibt, haben Sie Anspruch auf ein in jeder Hinsicht lastenfreies Grundstück.

Daraus folgt auch, dass der Kanal vom derzeitigen Nutzer (z.B. der Gemeinde) auf dessen Kosten entfernt, umgelegt (z.B. auf angrenzendes öffentliches Gut) oder Ihrem geplanten Haus entsprechend umgebaut oder angepasst werden muss.

Bei der Gemeinde sind jedenfalls folgende Punkte zu klären:

# 1. Welchen Zweck hat der Kanal überhaupt?
# 2. Ist der Kanal überhaupt in Betrieb?
# 3. Wer profitiert derzeit vom Kanal?
# 4. Welche Objekte (ausser Ihrem gelanten Haus) werden mit dem Kanal aufgeschlossen?
# 5. Ist der Kanal ein öffentlicher Kanal? Wenn ja – welches erworbene Recht hat die Gemeinde, das Grundstück für den Kanal zu nutzen?
# 6. Wenn die Gemeinde ein erworbenes Recht hat: Warum wurde das IHNEN beim Kauf des Grundstücks verschwiegen? (Rechtliche Prüfung Rücktrittsrecht).
# 7. Kann der Kanal für Ihren erforderlichen Kanalanschluss verwendet und entsprechend adaptiert werden?

Normalerweise liegt es vorrangig im Interesse der Gemeinde, mit Ihnen eine schnelle und möglichst unbürokratische Lösung zu erarbeiten, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sollte es aber – aus welchen Gründen auch immer – keine Lösung für das Problem geben, empfehle ich Ihnen, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens mit der Klärung der Angelegenheit zu betrauen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass alles gut für Sie ausgeht. Meiner Meinung nach stehen die Vorzeichen für eine positive Lösung ganz gut.

Mehr Erfolg beim Hausbau!

Wilfried Ritter
Autor und Herausgeber
———
HausbauManager.com
BaukostenManager.com

 

Siehe hier:

http://www.haus-selber-bauen.com/kanal-geht-mitten-durch-meinem-grund.html

Die Lüge vom Richtigen

Juli 3rd, 2015 § Kommentare deaktiviert für Die Lüge vom Richtigen § permalink

Mr. Right, wo versteckst du dich? Viele Frauen suchen verzweifelt ihren Traummann. Dabei ist schon der Versuch, den Richtigen zu finden, der falsche Weg zum Liebesglück.

 

Es gibt gefühlt hunderte Regalmeter mit Liebes-Ratgebern. Sie tragen Titel wie „Von der Kunst, den Richtigen zu finden“ oder „Dieses Mal klappt es aber wirklich – echt jetzt: Wie sie Mr. Right erobern und halten“ (ok, der war erfunden). Frauen lesen diese Bücher.

Warum? Weil sich von Kleinmädchenzeiten an ein Gedanke tief ins kollektive Frauen-Bewusstsein eingebrannt hat: Dass er irgendwo da draußen ist. Unter all den Bindungsphobikern, Womanizern, Fröschen und Machos. Der eine Mann, der nur für uns geschaffen ist. Der Einzige. Der Richtige.

Das Versprechen: Wer ihn findet, wird glücklich. Für immer selbstredend – mit weniger geben wir selbstbewussten, emanzipierten Frauen von heute uns nicht zufrieden. Die Idee vom Richtigen unterstellt ganz nebenbei, dass man alle Verantwortung für sein Liebesglück abgeben kann. Wenn es nicht klappt, war es halt einfach der Falsche.

Auch der Richtige ist kein perfekter Mensch

Interessanterweise kann aus einem anfangs Richtigen ganz schnell der Falsche werden. Denn auf die Hochphase der Verliebtheit folgt irgendwann zwangsläufig die Desillusionierung. Eine schmerzhafte Zeit, wenn man erkennen muss: Dem Anderen wachsen auf dem Rücken überraschenderweise doch Haare statt Engelsschwingen. Er geht unverschämterweise auch eigenen Interessen nach. Man hat ihn sogar schon einmal mies gelaunt erlebt, verdammt!

Jetzt zeigt es sich, ob wir uns nur in ein idealisiertes Bild vom Anderen verliebt haben oder ob wir akzeptieren, dass auch der Richtige kein perfekter Mensch ist.

Eine entscheidende Rolle spielt dabei die erste „Liebesbeziehung“ unseres Lebens – die zu unseren Eltern, so die Paartherapeutin Sandra Konrad in ihrem neuen Buch „Liebe machen – Wie Beziehungen wirklich gelingen“. Heißt: Wir fühlen uns zu Typen hingezogen, die so humorvoll sind wie unser Vater. Aber auch andersherum wirkt diese Projektion. Er sollte auf keinen Fall so herrisch sein wie unsere Mutter.

Zu hohe Erwartungen

All diese Dinge sind uns nicht bewusst. Dennoch können sie weitreichende Folgen haben, denn: „Wir versuchen unser Leben lang, alte Wunden zu versorgen – und das gelingt nur mit Menschen, die an ihnen rühren“, so Sandra Konrad. Kurz gesagt: Was man von Vater und Mutter nicht genug bekam, soll dann der Traummann ausbügeln. „Wir hoffen auf ein Happy End“ – mit dem Richtigen.

Das Ergebnis ist bekannt: Viele Frauen stecken in einer nicht enden wollenden Wiederholungsschleife von Ver- und Entlieben. Sie werden zu so genannten seriellen Monogamisten. Bei jedem neuen Mann hoffen sie, dass es dieses Mal der Richtige ist.

Paartherapeutin Konrad hat darauf eine so einfache wie überzeugende Antwort: Den einen Richtigen gibt es nicht, es gibt viele potentiell Richtige. „Idealerweise können wir mit unserem Partner wachsen“, sagt Sandra Konrad. Das heißt auch: Ihm Schwächen zugestehen und ihn nicht zu einem unrealistischen Traummann idealisieren, der in jeder Situation immer alles richtig macht.

 

Quelle:

www.brigitte.de/liebe/beziehung/luege-vom-richtigen-1248354

Älteres iPhone für die Tochter, aber bitte mit neuem Akku!

Juni 3rd, 2015 § Kommentare deaktiviert für Älteres iPhone für die Tochter, aber bitte mit neuem Akku! § permalink

Bei der täglichen Organisation im Familienleben gibt es fast täglich Probleme zu lösen, zu trösten oder Termine zu managen. Ein ganz großes Thema ist bei uns wie bei so vielen anderen Familien Computer und Smartphones. Durch die immer 2 Jahre laufenden Verträge mit einem Telekommunikationsunternehmen bekommt man alle 2 Jahre ein neues Smartphone, wenn man will. Und irgendwie macht man es halt dann, weil man will ja auf dem neuesten Stand bleiben. Dieser Fall ist kürzlich in unserer Familie eingetreten. Der Vertrag meines Mannes lief aus und er verlängerte ihn um 2 weitere Jahre und bestellte sich ein iphone 6 dazu. Nun hatte er allerdings noch das iPhone 5, nur 2 Jahre alt. Wir überlegten, ob wir es verkaufen sollten, die Gebrauchtpreise für relativ aktuelle iphones sind erstaunlich hoch. Auf der anderen Seite berichtete unsere 10-jährige Tochter, dass fast alle Klassenkameraden ein Smartphone besitzen würden und sie mit dem alten Samsung Galaxy mini schon ziemlich eingeschränkt sei. Ich verstand nicht wirklich, warum jetzt eine 10-jährige unbedingt ein relativ aktuelles Smartphone braucht, mein Mann hatte da mehr Verständnis, na ja, es ist auch das Nesthäkchen und die einzige Tochter. Nun denn, wir entschieden, dass sie also das ausgemusterte iPhone 5 meines Mannes bekommen sollte. So geschah es dann auch. Als das neue iPhone 6 eingetroffen war, bekam sie das alte Handy meines Mannes. Zuerst war die Freude groß, allerdings wurde diese ein wenig eingetrübt, als sie feststellen musste, dass der Akku des iPhones 5 schon ziemlich schwach war. Meinem Mann fiel das nie auf, weil er ständig eine Lademöglichkeit hat, im Büro, im Auto und natürlich zuhause. Wenn meine Tochter aber den ganzen Nachmittag (in die Schule darf das Handy nicht mitgenommen werden) draußen damit rumspielt, ohne laden zu können, geht dem iPhone ziemlich schnell der Saft aus. Das konnten auch wir nicht ignorieren, wir hatten auch ein Interesse daran, dass ihr Handy dann auch im Notfall funktioniert. Also musste ein neuer Akku her. Beim iPhone ist es natürlich nicht mehr so, wie bei alten Nokia Handys, dass man den Akku so ohne Weiteres entnehmen und tauschen kann. Da musste ein Fachmann für Smartphones ran, der auch das notwendige Werkzeug hatte, um die Spezialschrauben beim iPhone zu lösen. Diesen fanden wir in Berlin Prenzlauer Berg und der Preis war niedriger, als wir befürchtet hatten. Für 45,00€ inkl. Akku baute uns der nette Servicemann einen neuen Original-Akku ein, ein wirklich fairer Preis. Jetzt wissen wir für die Zukunft, an wen wir uns wenden können, wenn es um die Reparatur eines unserer Smartphones geht und das Töchterchen ist auch glücklich, was will man mehr?

Das erste Mal High-Heels: ein kleiner Ratgeber

Mai 15th, 2015 § Kommentare deaktiviert für Das erste Mal High-Heels: ein kleiner Ratgeber § permalink

Nichts macht so schöne und lange Beine wie ein gutes Paar High Heels. Am besten mit ultradünnem Stiletto, besonders zarten Riemchen und in der Gesamtheit mehr ein Hauch von Nichts als ein Schuh. Doch wie um Himmels Willen soll frau auf so etwas laufen können? Ein Crash-Kurs zum Laufen auf High Heels.

Welcher Schuh passt zu mir?

Um auf einem Paar High Heels gut laufen zu können, ist zunächst von Bedeutung, welche Schuhform und Absatzhöhe gewählt wird. Zu eng sollten die Schuhe nicht sein, da sonst Haltungsschäden drohen. Überlegen Sie sich, welche Art von Schuh zu Ihnen und Ihrem Fuß passt. Zu weite Schuhe fördern aber eher einen schleichenden statt einen schreitenden Gang. Slingpumps sind daher im Sommer eine gute Wahl. Im Winter oder bereits im Herbst kann ein Paar Stiefel mit Absatz ebenfalls gute Dienste leisten. Bei beiden Schuhformen ist zumindest sichergestellt, dass sich die Trägerin nicht während des Laufens in Cinderella verwandelt und einen Schuh zurück lässt. Ist der richtige Schuhe gefunden heißt es: üben, üben, üben.

Nach dem Schuh ist vor dem Schuh

Während des Tragens und im Anschluss an die Verwendung von High Heels ist es besonders wichtig, auf die richtige Pflege der Füße und ihre größtmögliche Schonung zu achten. So sollten High Heels mit einem zusätzlichen Gel-Polster ausgestattet werden. Diese verhindern Druckstellen und entlasten sowohl Ballen als auch Fersen. Ein angenehmeres Tragegefühl wird so hergestellt. Nach dem ausziehen der high Heels sollten die Füße entsprechend gepflegt werden. Ein anti-Blasen Stift mit Hirschhorntalg verhindert die Entstehung, während kühlende Gels und spezielle Pflaster hilfreich sind wenn bereits entstandene Blasen zu versorgen sind. Mehr Informationen zur Blasen-Behandlung – siehe auch unter Hansaplast.de.

Nicht nur der Schuh zählt!

Um High Heels tragen und trotzdem einen grazilen Gang aufweisen zu können, ist die richtige Pflege und Vorbereitung nötig. So muss zunächst ein passendes Paar gefunden werden, das verhältnismäßig bequem sitzt. Cremes zur Behandlung von Blasen und Gel-Polster helfen zudem, Verletzungen vorzubeugen, bzw. diese zu behandeln.

 

Originalbeitrag:

www.trendigemode.de/601-das-erste-mal-high-heels-ein-kleiner-ratgeber.html

Fußball: Schädigen Kopf­bälle auf Dauer das Gehirn?

Januar 18th, 2015 § Kommentare deaktiviert für Fußball: Schädigen Kopf­bälle auf Dauer das Gehirn? § permalink

Im Extremfall prallt ein Fußball mit 100 Stundenkilo­meter auf den Kopf eines Spielers, wenn er ihn als Kopf­ball annimmt. Eltern von US-Fußball­junioren sorgen sich, dass Kopf­bälle im Fußball dem Gehirn lang­fristig schaden können. Sie fordern strengere Regeln und haben kürzlich gegen den Welt­fußball­verband Fifa und mehrere US-Fußball­verbände Klage einge­reicht. test.de sprach mit Experten, um zu klären, wie groß die Gefahr durch Kopf­bälle wirk­lich ist.

Eltern von US-Juniorfuß­ballern in Sorge

In Deutsch­land ist Fußball traditionell die beliebteste Sport­art bei Kindern und Jugend­lichen. Für 2014 registrierte der Deutsche Fußball­bund fast 1,9 Millionen Junior­mitglieder bis 18 Jahre. Mitt­lerweile wächst auch beim US-Nach­wuchs die Fußball­begeisterung – doch Mütter und Väter sind nicht immer begeistert vom Soccer. Sie fürchten unter anderem Gehirn­erschütterungen und chro­nische Hirn­schäden durch Kopf­bälle. Deshalb haben Eltern von Juniorfuß­ballern in den USA Ende August 2014 US-Fußball­verbände sowie die Welt­fußball­organisation Fifa vor einem Gericht in Kalifornien verklagt: Die Fußball­regeln reichen ihrer Einschät­zung nach nicht aus, um beispiels­weise vor Kopf­ball-Folgen zu schützen und sollten daher verschärft werden. In vielen Sport­arten, die in den USA populär sind, wie Base­ball, Eis­hockey und American Football, ist das Tragen eines Kopf­schutzes üblich. Die Fifa wollte sich auf Anfrage von test.de nicht zu dem aktuellen Gerichts­verfahren äußern. Laut medizi­nischen Fachleuten der Fifa werden die Auswirkungen des Kopf­ball­spiels aber erforscht.

Studien deuten Risiken an

In den vergangenen Jahren erschienen verschiedene Studien, die einen Zusammen­hang zwischen intensivem Kopf­ball­spiel, Hirn­ver­änderungen und kognitiven Defiziten andeuten: So analysierten etwa Wissenschaftler der New Yorker Yeshiva Universität per diffusions­gewichteter Magnetresonanztomografie unnormale weiße Stellen im Gehirn von Fußballern, die laut eigener Angaben jeweils mehr als 885 Bälle im Jahr köpfen (Soccer Heading Is Associated with White Matter Microstructural and Cognitive Abnormalities). Diese Spieler schnitten bei kognitiven Tests schlechter ab als Spieler, die seltener köpften. Auch ein Forscher­team aus den USA und Deutsch­land hatte in den Gehirnen von Profifuß­ballern im Vergleich zu Leistungs­schwimmern groß­flächigere Veränderungen in der weißen Substanz entdeckt, die für die Nerven­kommunikation bedeut­sam ist (White Matter Integrity in the Brains of Professional Soccer Players Without a Symptomatic Concussion). Die Autoren schließen einen Zusammen­hang zum Kopf­ball­spiel nicht aus. Allerdings räumen sie selbst metho­dische Grenzen ihrer Studien ein – nur wenige Dutzend Probanden, kein Lang­zeitfokus.

Gehirn­erschütterungen nach Zusammenprall

Der Kinder­chirurg Professor Peter P. Schmittenbecher vom Klinikum Karls­ruhe, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, hält das Risiko durch Kopf­bälle bei Kindern und Jugend­lichen für trag­bar. Es lägen keine evidenz-basierten Studien vor, die Anlass zur Sorge gäben. Auch zu akuten Verletzungen führten Kopf­bälle nur sehr selten. „Von etwa 14 000 Notfällen, die wir im Klinikum Karls­ruhe jähr­lich versorgen, sind Unfälle durch Kopf­bälle die absolute Ausnahme“, sagt Professor Schmittenbecher. Viel häufiger verursachten Kopf-an-Kopf-Zusammen­stöße beim Fußball Gehirn­erschütterungen und Prel­lungen. Das bestätigt auch die jüngste Verletzungs­studie des europäischen Fußball-Dach­verbands Uefa für Top-Profi-Clubs. Danach gehen nur etwa 0,5 Prozent der Verletzungen auf das Konto von Kopf­bällen. Deutlich mehr Kopf­verletzungen entstehen danach durch den Zusammenprall mit Torpfosten oder Mitspielern. Als besonders gefähr­lich gelten sogenannte Quer­schläger – Bälle, die während des Spiels den Kopf unvor­hergesehen mit Wucht treffen. Sie können lebens­bedrohliche Hirn­blutungen auslösen.

Biomechaniker setzen auf Technik und Training

Biomechaniker der Deutschen Sport­hoch­schule in Köln beschäftigten sich mit den Risiken des Kopf­ball­spiels aus bewegungs­wissenschaftlicher und traumatologischer Sicht. „Hart geschossene Fußbälle mit Spitzen­geschwindig­keiten bis zu 100 Stundenkilo­metern werden nur selten in Anflug­richtung zurück beschleunigt“, erklärt Erich Kollath von der Sport­hoch­schule Köln. Daher wirke meist nur ein Teil der Kraft auf den Kopf. Zudem entständen die meisten Kopf­ball­situationen nach Flanken, bei denen der Ball bei weitem nicht Maximal­geschwindig­keit habe. Kollath ist über­zeugt, dass ein adäquates Techniktraining Risiken verringern kann: „Vor der Kontakt­phase beim Kopf­ball sollte der Spieler eine Ausholbewegung in entgegen­gesetzter Richtung ausführen.“ Zudem sollten die Augen möglichst lange offen bleiben, um die Flugbahn des Balls besser abschätzen zu können und ihn dann präzise mit der Stirn zu treffen. Kräftige Nacken- und Rück­muskeln trügen dazu bei, die einwirkende Kraft besser zu verteilen. Wichtig: „Bei einem Kinder- und Jugend­training sollten maximal drei Serien von jeweils zehn Kopf­bällen mit alters­gemäßen Bällen durch­geführt werden“, rät Kollath. Dazwischen seien Pausen von sieben bis zehn Minuten wichtig. Als Spiel­element gewinne der Kopf­ball über­dies erst ab der C-Jugend vermehrt an Bedeutung, also ab 13 Jahren. Dann erst werde aus tech­nisch-taktischer Sicht das Spiel über Außen mit Flanken vor das Tor bedeut­samer.

Den richtigen Ball wählen

Die Wucht von Kopf­bällen lässt sich auch durch passende Bälle verringern. Je nach Alter sollten Fußball­trainer beim Kopf­ball­training Bälle aus leichtem Material einzusetzen, empfiehlt Kollath. Dazu eigneten sich im Vorschul­alter Schaum­stoff- und Softbälle. Bei Kindern bis zehn Jahren sollten zwischen­durch spezielle Light-Bälle zum Einsatz kommen. „Dadurch verlieren die Kinder die Angst vor dem Kopf­ball­spiel und können sich auf die Aneignung der richtigen Technik konzentrieren“. Biomecha­nische Messungen hätten ergeben, dass sich neben der Anflug­geschwindig­keit auch der Luft­druck eines Balls auf den Aufprall auswirke. Er darf laut Richt­linien von 0,6 bis 1,1 bar variieren, sollte beim Kopf­ball­training aber keinesfalls ausgeschöpft sein. Der Deutsche Fußball­bund empfiehlt für Kinder- und Jugend­training zudem kleinere und leichtere Bälle. Ein Wett­kampf­ball sollte bis einschließ­lich E-Jugend maximal 290 Gramm wiegen, ein herkömm­licher Fußball bringt bis zu 450 Gramm auf die Waage. Egal, ob beim Amateur- oder Profifuß­ball – längst rollen Bälle mit einer wasser­abweisenden Schutz­schicht über den Rasen. Die saugen sich – anders als früher die offenporigen Lederbälle – nicht mit Wasser voll und werden bei Nässe nicht schwerer.

Kopf­schutz über­zeugt nicht

Besonders in den USA diskutieren Fachleute seit Jahren, ob ein spezieller Kopf­schutz vor Gehirn­erschütterungen schützen kann. In den Vereinen dort tragen vor allem Frauen und jüngere Spieler einen stirnband­ähnlichen Schutz. Die Fifa hat das genehmigt. Wissenschaftler der Universität Northern Kentucky beschrieben 2009 in einer Über­blicks­studie, dass noch Forschungs­bedarf beim Thema Kopf­schutz bestehe (Protective Headgear for Soccer Players: An Overview). Offen­bar können handels­übliche Modelle Schädel und Hirn bei Zusammen­stößen schützen, der Nutzen bei Kopf­bällen ist noch nicht belegt. Doch Ingenieure tüfteln an neuen Materialien: 2014 präsentierten indonesische und malaysische Forscher einen Test, wonach ein Kopf­schutz aus dem Schaum vom Knieschützern die Wucht von Kopf­bällen dämpfen kann (Impact-absorbing Materials in Reducing Brain Vibration Caused by Ball-to-head Impact in Soccer).

Kopf­bälle machen Spiel spannend

„Beim Fußball besteht eben ein gewisses Verletzungs­risiko“, sagt der Kinder­chirurg Schmittenbecher. Er hält es trotzdem für sinn­voll, wenn Kinder Fußball spielen. Durch Inaktivität entständen neue Risiken wie Überge­wicht, Gelenk­probleme und Diabetes. Diese Einschät­zung dürfte Fußball­taktiker freuen: „Mit Kopf­bällen können vor dem gegnerischen Tor gefähr­liche Situationen entstehen“, schreibt der Deutsche Fußball­bund in seinen Trainings­empfehlungen für C-Jugend-Spieler. Die Welt­meisterschaft in Brasilien habe gezeigt, dass Flanken und Stan­dard­situationen durch kopf­ball­starke Spieler an Durchschlags­kraft gewinnen.

Fazit: Eltern sollten Training beob­achten

Es liegen keine über­zeugende Studien vor, die gesundheitliche Schäden durch moderates Kopf­ball­spielen im Kinder-, Jugend- und Amateurfuß­ball nach­weisen. Allerdings raten Experten, Kopf­bälle im Kinder- und Jugend­fußball oft auch mit leichteren Bällen und grund­sätzlich nicht im Über­maß zu trainieren. Eltern von Vereins-Fußball­junioren können sich bei den Trainern erkundigen, wie oft und mit welchem Ball­material sie Kopf­bälle einüben. Das größte Risiko für Gehirn­erschütterungen und andere schwerwiegende Kopf­verletzungen entsteht beim Fußball offen­bar, wenn Spieler mit den Köpfen oder Pfosten zusammen­stoßen. Aber egal, was die Ursache ist: Sobald der Verdacht einer Gehirn­erschütterung besteht, sollten betroffene Spieler sofort mit dem Spiel aufhören und einen Arzt aufsuchen. Möglicher­weise wird der eine längere Fußball­pause verordnen, weil Gehirn­erschütterungen ausheilen müssen.

 

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FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind

Januar 3rd, 2015 § Kommentare deaktiviert für FAQ Rauchmelder: Wann und wo die Lebens­retter ab 2015 Pflicht sind § permalink

Weil Rauchmelder vor dem Tod durch Feuer und durch das Einatmen von Rauch schützen können, werden sie in immer mehr Bundes­ländern zur Pflicht. Inzwischen müssen Eigentümer von Häusern und Wohnungen vieler­orts sogar Altbauten mit den Warngeräten nach­rüsten. In Baden-Württem­berg und Hessen muss das bis zum 31. Dezember 2014 geschehen. Finanztest erklärt, welche Regeln in den einzelnen Bundes­ländern gelten und was sie für Eigentümer und Mieter bedeuten.

In Baden-Württem­berg, Hamburg, Hessen, Meck­lenburg-Vorpommern, in Rhein­land-Pfalz und Schleswig-Holstein müssen die Rauchmelder in allen Neu- und Altbauten installiert sein. In Bayern, Bremen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Saar­land, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt die Einbaupflicht zunächst nur für Wohnungen, die neu gebaut werden. In den kommenden Jahren sind dort die Altbauten aber auch mit Rauchmeldern nach­zurüsten. In Berlin, Brandenburg und Sachsen gibt es dagegen derzeit weder für Neu- noch für Altbauten eine Melder­pflicht.

Einbau meist Vermietersache

In der Regel der Eigentümer. Der Mieter muss den Vermieter zur Installation der Geräte in die Wohnung lassen. In Meck­lenburg-Vorpommern ist der Bewohner zur Installation der Geräte verpflichtet. In den Ländern Hamburg, Rhein­land-Pfalz und Sachsen-Anhalt ist nicht klar geregelt, ob Vermieter oder Mieter die Rauchmelder einbauen müssen. „Hier sind die Eigentümer zuständig“, sagt Leif Peterson, Hamburger Fach­anwalt für Miet- und Wohnungs­eigentums­recht. Dies ergebe sich bereits aus der Verkehrs­sicherungs­pflicht des Eigentümers für das Gebäude. In Eigentums­anlagen entscheidet die Gemeinschaft per Mehr­heits­beschluss über den Einbau. Das bedeutet: Wer dagegen gestimmt hat, muss den Einbau dennoch bei sich dulden und auch mitbezahlen.

Rauchmelder müssen in Schlafräumen, Kinder­zimmern und Fluren, die als Rettungsweg dienen können, installiert werden. Grund­lage dafür ist die Bauordnung des jeweiligen Bundes­landes. Rauchmelder sollten an der Zimmerdecke angebracht werden – am besten in der Mitte. Bei einem Brand sterben Menschen in den meisten Fällen, weil sie das Feuer nicht bemerken und im Schlaf ersti­cken.

Bislang keine flächen­deckenden Kontrollen

Unmittel­bar passiert nichts. Es ist kein Bußgeld für Sünder vorgesehen. Nach den Landes­bau­ordnungen ist aber dann ein Bußgeld möglich, wenn ein Eigentümer einen Rauchmelder ohne das EU-Sicher­heits­zeichen „CE“ installiert. In der Praxis dürften solche Bußgelder aber selten sein, da keine flächen­deckenden Kontrollen statt­finden. Beim Kauf von Rauchwarngeräten sollten sich Vermieter und Mieter an gut getesteten Geräten orientieren.

Nein. Betriebs­kosten sind nur solche Ausgaben, die regel­mäßig, etwa monatlich oder jähr­lich, beim Betrieb einer vermieteten Immobilie entstehen. Wer Rauchmelder kauft und einbaut, hat diese Kosten aber nur einmalig. Statt Rauchmelder zu kaufen, können Vermieter diese aber auch von externen Firmen mieten. Ob die dann regel­mäßig fälligen Miet­kosten als Betriebs­kosten gelten, die der Mieter zahlen muss, ist umstritten. Der Deutsche Mieterbund sagt Nein. Es gibt aber ein Urteil des Land­gerichts Magdeburg, wonach die Miet­kosten umleg­bar sind (Az. 1 S 171/11). Ob sich diese Recht­sprechung durch­setzen wird, ist fraglich. Über die Miet­kosten eines Öltanks etwa hat der Bundes­gerichts­hof 2008 entschieden, dass diese der Vermieter nicht als Betriebs­kosten umlegen kann (Az. VIII ZR 92/08).

Einbau eines Rauchmelders gilt als Modernisierungs-Maßnahme

Ja. Der Einbau von Rauchmeldern ist eine Modernisierung der Wohnung. Dies recht­fertigt eine Miet­erhöhung. Der Vermieter darf die Jahres­miete laut Gesetz dauer­haft um 11 Prozent der Ausgaben erhöhen. Hohe Summen fallen so aber nicht an.

Beispiel Miet­erhöhung: Der Vermieter gibt 200 Euro aus, um Rauchmelder zu kaufen und in einer vermieteten Wohnung installieren zu lassen. Er darf die Jahres­miete daher um 22 Euro erhöhen. Die monatliche Miete steigt also um 1,83 Euro.

Wartung von Rauchmeldern

In Baden-Württem­berg, Bayern, Bremen, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen und Schleswig-Holstein ist die Frage klar geregelt: Der Bewohner ist zuständig, es sei denn, der Eigentümer über­nimmt die Aufgabe freiwil­lig. Da in Meck­lenburg-Vorpommern der Bewohner zum Einbau der Rauchmelder verpflichtet ist, muss er die Geräte auch warten lassen. In den übrigen Ländern ist, wie beim Einbau auch, in der Landes­bau­ordnung niemand konkret zur Wartung verpflichtet. Auch hier ist nach Ansicht von Rechts­anwalt Peterson der Vermieter zuständig.

Die Wartung ist in der Din 14676 geregelt. Danach wird etwa über­prüft, ob die Öffnungen des Rauchmelders frei von Staub und Flusen sind, und ein Probealarm ausgelöst. Notfalls werden Batterien ausgewechselt. Wenn Mieter zum Beispiel durch eine Klausel im Miet­vertrag für die Wartung zuständig sind, sollten sie diese nicht selbst durch­führen, sondern einen Techniker beauftragen. Denn wer die Geräte selbst wartet und Fehler macht, haftet im Falle eines Brands möglicher­weise für Schäden.

Ja, das darf er, wenn die Kosten im Miet­vertrag erwähnt sind. Steht dort unter dem Stich­wort „Sons­tige Betriebs­kosten“ auch die Position „Wartung Rauchmelder“, muss der Mieter zahlen. Umstritten dagegen ist, was gilt, wenn die Wartungs­kosten nicht explizit im Miet­vertrag aufgeführt sind. Laut dem Land­gericht Magdeburg darf der Vermieter die Wartung dennoch auf die Mieter verteilen (Az. 1 S 171/11). Das Amts­gericht Biele­feld aber stellt sich auf die Seite des Mieters (Az. 17 C 288/11): Wartungs­kosten, die nicht im Vertrag stehen, muss er nicht bezahlen.

Eigentümer sollten kein Risiko eingehen

Das ist unklar. Es gibt noch keine Urteile. Die Versicherungs­gesell­schaft Allianz schreibt: „Ein Rauchmelder soll nicht vor Sach­schäden schützen, sondern Menschen­leben retten. Daher wird die Allianz deutsch­land­weit auch bei Verstoß gegen die Rauchmelder­pflicht den Versicherungs­schutz in vollem Umfang bieten.“ Anders das Amts­gericht Hamburg-Blankenese 2013: Eigentümer, die trotz Pflicht keine Melder einbauen, gefährden den Schutz aus einer Gebäude­versicherung (Az. 531 C 125/13). Nach Ansicht des Hamburger Rechts­anwalts Leif Peterson sollten Eigentümer gar kein Risiko eingehen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Versicherer bei Schadenfällen in Zukunft die Leistung kürzen, wenn Rauchmelder trotz Pflicht in der Wohnung fehlen.“ Um Menschen­leben zu schützen und den eigenen Versicherungs­schutz nicht zu gefährden, sollten Eigentümer und Bewohner die Pflicht deshalb auf jeden Fall ernst nehmen.

 

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Smarte Helfer am Heizkörper – Marktüberblick Smart Home: So sparen Sie intelligent bis zu 30 Prozent Heizkosten

Dezember 28th, 2014 § Kommentare deaktiviert für Smarte Helfer am Heizkörper – Marktüberblick Smart Home: So sparen Sie intelligent bis zu 30 Prozent Heizkosten § permalink

Auch wenn in Deutschland noch kein Schnee liegt: Der Winter kommt bestimmt – und dann ist Heizen angesagt. Zwar sind die Heizkosten zuletzt gesunken, Heizöl ist sogar so günstig wie seit Jahren nicht. Mittelfristig erwarten Experten jedoch, dass Öl und Gas wieder deutlich im Preis steigen.

Wer dauerhaft seine Heizkosten senken will, hat deshalb nur eine Wahl: Mit dem richtigen Heizverhalten den Verbrauch dramatisch senken. „Smarte“ Thermostate oder Heizungssysteme versprechen bis zu 30 Prozent Heizkosten-Einsparung. Das gilt sowohl für Altbau- als auch für Neubauwohnungen – und auch für Mieter.

 

Jeden Heizkörper einzeln programmieren

Gerade ältere Heizungen lassen oft nur grobe Temperatureinstellungen zu: von leicht warm bis heiß. Auf das Verhalten der Bewohner im Haus oder in der Wohnung nehmen sie keine Rücksicht. Kleine technische Helfer schaffen da Abhilfe. Intelligente Thermostate können problemlos an jedem Heizköper einer Wohnung montiert werden. Über sie können die Bewohner ihr persönliches Heizprofil programmieren, das die Wärme jedes Raums auf Wunsch anpasst und die Heizung zeitgesteuert an- und ausschaltet. Dann wird zum Beispiel das Badezimmer morgens früh angenehm warm aufgeheizt. Nach der morgendlichen Toilette aller Bewohner fährt das Thermostat die Heizleistung automatisch wieder zurück. Er kurz bevor die Bewohner von der Schule oder der Arbeit zurückkehren, fährt das Thermostat die Heizung wieder an.

Einige dieser „smarten“ Thermostate lassen sich zusätzlich per Fernbedienung vom Smartphone aus steuern. Damit ist der Zugriff auf jedes einzelne Thermostat möglich. „Dieses System lässt sich sogar noch ausbauen“, erzählt Sigfried Pongratz, Leiter der Abteilung Smarte Technologien beim Verband der Elektrotechnik. Dafür müssen die kleinen Helfer allerdings miteinander vernetzt werden; zum Beispiel per WLAN. In einem echten Smart Home können die einzelnen Thermostate noch genauer aufeinander abgestimmt und das Heizsystem von unterwegs via Tablet, PC oder Smartphone konfiguriert werden.

Das Smartphone weiß, ob jemand zu Hause ist

Eine solche „smarte“ Steuerung ist auch direkt am zentralen Heizungssystem möglich. „Über Wärmesensoren in den einzelnen Räumen hat der Hausbesitzer dann die Temperaturen an jedem Ort in seinem Haus im Blick und kann diese regulieren“, sagt Pongratz.

Auch dieses System kann noch einmal erweitert werden; etwa um funkbasierte Tür- und Fensterkontakte. Dieses Feature bietet zum Beispiel das Smart Thermostat der Firma Tado. „Unser ‚smartes‘ Heizsystem reagiert auf das Öffnen von Fenstern und Türen und passt die Wärmezufuhr in dem entsprechenden Raum an“, erklärt Tado-Sprecherin Stefanie Sedlak. Das System lasse sich zudem mit den Smartphones der Hausbewohner verbinden und reagiert dann auf deren Bewegungen im Haus. „Wenn der letzte Bewohner mit seinem Smartphone das Haus verlässt, fährt das System die Wärmezufuhr des gesamten Hauses automatisch runter.“

Surftipp:

Lösungen für Mieter

Die Möglichkeiten zur intelligenten Haussteuerung sind vielfältig. Für Mieter ist es meist am sinnvollsten, Thermostate für einzelne Heizkörper zu nutzen, da sie in der Regel keinen Zugriff auf die zentrale Heizung haben. Unternehmen wie EQ-3 haben ihr Angebot darauf abgestellt. „Mit unserem Energiesparregler N richten wir uns an Kunden, die nur einzelne Heizkörper einstellen wollen“, sagt Sprecherin Helena Delmenhorst. Über das HomeMatic-System können alle smarten Thermostate miteinander vernetzt und über eine App gesteuert werden. Wer will, kann zusätzliche Zwischenstecker erwerben und damit nicht nur seine Heizung per App steuern, sondern auch das Licht und andere elektronische Geräte über das Smartphone bedienen.

Musterrechnung: So schnell lohnen sich smarte Thermostate

Die Anbieter versprechen, dass Wohnungs- und Eigenheimbesitzer mit der neuen Technik bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen können. Ein Rechenbeispiel zeigt, dass sich der Aufwand lohnt:

Laut dem bundesweiten Heizspiegel 2014 zahlten die Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Wohnung im letzten Jahr durchschnittlich 1.000 Euro Heizkosten. Für „smartes“ Heizen sind fünf bis sechs intelligente Thermostate an den Heizkörpern nötig. Diese kosten in der Anschaffung rund 150 Euro kosten, reichen aber bereits aus, um die Heizkosten im Jahr um 300 Euro zu senken.

Normalerweise können die Bewohner die smarten Thermostate selber an den Heizkörpern anbringen. „Ein wenig technikaffin sollte der Kunde schon sein“, rät Delmenhorst. Will ein Hausbesitzer jedoch sein zentrales Heizungssystem mit einer smarten Steuerungseinheit versehen, sollte diese auf jeden Fall von einem fachkundigen Heizungstechniker installiert werden.

Website:

http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/smarthome

Schwangerschaftsstreifen vorbeugen – Streifenfreier Babybauch

Juli 10th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Schwangerschaftsstreifen vorbeugen – Streifenfreier Babybauch § permalink

Er ist kugelrund, angenehm fest und – voller Streifen?! Keine Sorge:  Wir verraten, wie man unschönen Schwangerschaftsstreifen vorbeugen kann.

Mal sind sie blau, mal rot oder violett – niemals jedoch empfinden wir sie als schön: Schwangerschaftsstreifen. Die im medizinischen Fachjargon als Striae bezeichneten Dehnungsstreifen treten bei zahlreichen Schwangeren vor allem an Bauch, Hüfte, Po, Busen und Oberschenkeln auf. Grund: Die starke Dehnung ihres Bindegewebes verursacht Risse in der Unterhaut. Durch sie schimmern dann die Blutgefäße hindurch, die blau-rötlichen Streifen werden damit sichtbar. » Read the rest of this entry «

Kauf einer Immobilie – ein Makler nimmt Ihnen die Arbeit ab

Juni 30th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Kauf einer Immobilie – ein Makler nimmt Ihnen die Arbeit ab § permalink

Wer sein Geld krisensicher anlegen will, entscheidet sich traditionellerweise für den Kauf einer Immobilie. In ganz Deutschland und besonders in Berlin ist in den letzten Jahren ein wahrer „Immobilienboom“ zu verzeichnen, der sich natürlich auch in höheren Preisen für Immobilien, sei es Haus oder Eigentumswohnung sowie in entsprechend höheren Mieten zeigt. Gerade die deutsche Hauptstadt ist in den letzten Jahren durch ein großes Aufkommen an Hinzugezogenen im Bezug auf Wohnraum vor eine große Herausforderung gestellt.
Immobilien in Berlin kaufen
Wer in Berlin ein Haus kaufen oder ein Haus verkaufen will, trifft vor allem auf eine Stadt im Wandel: Ehemalige Arbeiterkieze im Osten beispielsweise beherbergen heute in Objekten der Spitzenklasse junge urbane Dienstleister und szenenaher Wohnraum ist dementsprechend begehrt. Eine Vielzahl von Bezirken bietet eine große Bandbreite vom inzwischen wieder sehr begehrten „Plattenbau“ über den klassischen Berliner Altbau bis hin zum umgebauten Loft. Wieder andere interessieren sich für Wohnraum und Immobilien in ruhigeren und weniger City-nahen Bezirken.
Immobilen kaufen: Berlin zieht preislich an
Nebeneffekt dieses rasanten Stadtwandels ist die vielgescholtene „Gentrifizierung“: durch die mit Sanierung und Ausbau einhergehende Aufwertung der Immobilien verändert sich auch die Struktur des gesamten Stadtteils. Dass diese Veränderung zahlreiche Vorteile bietet, beispielsweise eine Aufwertung des gesamten Stadtteils, eine Erweiterung der Geschäftsangebote oder eine Erschließung neuer Wohnräume wird in der oftmals hitzig geführten Diskussion leider häufig übersehen. Aufgrund der in die Höhe schnellenden Preise empfiehlt es sich, bei Interesse, Immobilien in Berlin kaufen zu wollen, schnell zuzugreifen.
Über zwanzig Jahre Erfahrung
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Grosse Immobilien verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung im Immobilienbereich. Wenn Sie sich also für den Kauf von Immobilen in Berlin oder für den Verkauf von Immobilien in Berlin interessieren, finden Sie in uns den perfekten und kompetenten Ansprechpartner. Grosse Immobilien kümmert sich um alles rund um die Immobilie, von Vermietung über Verkauf bis zur Verwaltung. Auch die Abnahme sowie die Übergabe Ihrer Immobilie wird von uns organisiert, außerdem vermitteln wir Ihnen gerne
Handwerksdienstleistungen, wie Sie zum Beispiel für eine Renovierung oder Sanierung nötig sind. Grosse Immobilien bietet so dem am Kauf von Immobilien Interessierten alles aus einer Hand. Sprechen Sie uns ruhig an, wir freuen uns auf Sie! » Read the rest of this entry «

Stühle züchten – Pflanz mir einen Sessel: Die Zukunft des Wohnens

Juni 24th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Stühle züchten – Pflanz mir einen Sessel: Die Zukunft des Wohnens § permalink

Wer abseits lebt, kann entweder einen frischeren Blick auf bestehende Verhältnisse generieren, oder ihm entgleitet die Wirklichkeit vollends. Der Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist so eine abseitige Welt, mit schönen Villen und grünen Straßen, eine Insel der gehobenen Bürgerlichkeit im kriselnden Sozialkosmos der deutschen Hauptstadt. » Read the rest of this entry «

Leser-Diskussion zu Sat-Schüssel-Urteil –

Juni 23rd, 2013 § Kommentare deaktiviert für Leser-Diskussion zu Sat-Schüssel-Urteil – § permalink

Vermieter müssen sich unter Umständen gefallen lassen, dass ausländische Mieter ohne ihr Einverständnis Satelliten-Schüsseln anbringen. Viele FOCUS-Online-User kritisieren, dass das für deutsche Mieter nicht gelte – und ziehen teils drastische Schlussfolgerungen.
Es war ein vermeintlich unauffälliges Urteil – doch bei den FOCUS-Online-Usern schlug es hohe Wellen: Das Bundesverfassungsgericht hat unlängst deutlich gemacht, dass ausländische Mieter unter Umständen auch ohne Einverständnis ihres Vermieters eine Satellitenschüssel am Haus anbringen dürfen.

Konkret hatten türkische Staatsangehörige turkmenischer Abstammung darauf bestanden, sich mangels technischer Alternativen per Satellit über ihre Heimat zu informieren. Die Verfassungsrichter äußerten sich nicht dazu, ob das rechtens war oder nicht. Sie brachten aber ein „besonderes Informationsinteresse dauerhaft in Deutschland lebender ausländischer Staatsangehöriger“ ins Spiel – und verwiesen den Fall an das zuständige Amtsgericht zurück, da die Vorinstanzen die Interessen beider Seiten – Vermieter und Mieter – nicht ausreichend transparent abgewogen habe. » Read the rest of this entry «

Baby oder Kind mit Sonnenstich – Symptome, Hilfe, Vorbeugung

Juni 21st, 2013 § Kommentare deaktiviert für Baby oder Kind mit Sonnenstich – Symptome, Hilfe, Vorbeugung § permalink

Kinder halten sich in der Regel gerne draußen an der frischen Luft auf und es gibt für sie meist nichts schöneres, als in der Sonne zu spielen. Ob mit einem Ball oder anderen geeigneten Spielsachen, mit Sandelzeug im Sandkasten oder ob sie in einem Planschbecken baden,… sich in der warmen Sonne aufzuhalten macht Kindern einfach Spaß, jedoch kann ihr empfindlicher Organismus zu viel Hitze und Sonne nur schlecht verkraften und wird dadurch ziemlich strapaziert. Eltern sollten daher ihre Sprösslinge nur leicht kleiden, nicht der direkten Sonne aussetzen und die Kraft der Sommersonne nicht unterschätzen. » Read the rest of this entry «

Kinder kochen – Cook it, share it, live it: Disco Salat gegen die Wegwerfgesellschaft

Juni 18th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Kinder kochen – Cook it, share it, live it: Disco Salat gegen die Wegwerfgesellschaft § permalink

Obst und Gemüse, das es meist aus optischen Gründen nicht in die Regale der Supermärkte geschafft hat, trifft auf 150 acht- bis zehnjährige Schulkinder. Schürzen werden umgebunden, Messer und Schäler in die Hand genommen.

Schnippeln, mixen, mischen und Smoothies und Salate an die Mitschüler und Passanten verteilen, lautet die Aufgabenstellung. All das spielt sich in einem Winkel der Wiener Freyung ab.

In 500 Städten weltweit wird am 17. Mai der im Vorjahr erstmals vom englischen Koch Jamie Oliver ausgerufene Food Revolution Day zelebriert. Nach dem Motto „Cook it, share it, live it“ soll Bewusstsein für gesundes Essen in der Schule und einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln geschaffen werden. » Read the rest of this entry «

Blog der Woche: Hebammenblog

Juni 15th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Blog der Woche: Hebammenblog § permalink

Ich bin Jana Friedrich, Hebamme und lebe mit meinem Mann, zwei Kindern und einer Katze in Berlin.

In meinem Job als Hebamme – in dem ich sowohl in der Klinik, als auch freiberuflich arbeite – betreue ich seit 14 Jahren Familien vor, während und nach der Geburt. Mein Blog heißt Hebammenblog.de und trägt den Untertitel  „Altes Wissen – frisch gebloggt“.

Wie bist du zum Bloggen gekommen? » Read the rest of this entry «

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