Einzelkinder sind um vieles besser als ihr Ruf!

September 2nd, 2016 § Kommentare deaktiviert für Einzelkinder sind um vieles besser als ihr Ruf! § permalink

Einzelkinder haben nicht gerade das beste Image, sie werden allgemein als egoistisch, verwöhnt, verzogen, altklug, besserwisserisch, arrogant, nicht anpassungsfähig und rücksichtslos angesehen. Doch stammen die Vorurteile gegenüber Einzelkindern aus früheren Zeiten, in denen es überwiegend größere Familien gab und Einzelkinder eher eine Ausnahme waren. Im Gegensatz dazu gibt es heute wesentlich mehr Paare bzw. Familien mit nur einem Kind und zudem hat sich die gesamte Situation für Einzelkinder vollkommen geändert. Jedes Kind hat heute von klein an die Möglichkeit ausreichend Kontakt zu etwa Gleichaltrigen zu haben. Ob ein Kind als Einzelkind oder zusammen mit Geschwistern aufwächst, ist für seine Verhaltensweise nicht ausschlaggebend. Das Verhalten eines Kindes ist generell eine Frage der Erziehung!

 

Entscheidend für Kinder sind soziale Kontakte

Da sich mittlerweile die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen Einzelkinder aufwachsen, stark verändert haben und Kinder schon früh die Gelegenheit haben, in einer Krabbelgruppe oder Kita, in der Nachbarschaft, auf dem Spielplatz, beim Mutter-Kind-Turnen und später im Kinderturnen, im Kindergarten und danach in der Schule gleichaltrige Kinder zu treffen und soziale Kontakte aufzubauen, entsteht für sie eine ähnliche Konstellation, wie sie es mit Geschwistern hätten.

Ein Kind braucht Freunde – darauf sollten Eltern von Einzelkindern besonders achten

 

Eltern sollten die Möglichkeiten in ihrem Umfeld nutzen und ihrem Kind helfen, von klein auf Kontakte zu gleichaltrigen Kindern zu pflegen und möglichst viel Zeit mit den Kindern zu verbringen. Einzelkinder lernen im Umgang mit anderen Kindern nämlich unwillkürlich soziale Kompetenzen wie Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme, Toleranz, Sensibilität, Teilen, Kompromisse schließen und was ganz wichtig ist, Konflikte mit anderen friedlich auszutragen und sich zu verteidigen. Im Gegensatz zu Geschwistern, die einfach da sind, müssen sich Einzelkinder ihre Freundschaften erst erarbeiten, daher sind sie oftmals sogar kompromissbereiter als Geschwisterkinder.

Ob Einzelkinder oder Geschwisterkinder – das Verhalten von Kindern ist Erziehungssache!

Neuere Studien zeigen, dass für das Verhalten und die Entwicklung eines Kindes vor allem die Art und Weise entscheidend ist, wie seine Eltern mit ihm umgehen und nicht die Anzahl der Geschwister. Und weiter: Ein Kind ist nicht automatisch sozial kompetent, wenn es Geschwister hat. Häufig sind Einzelkinder sogar offener und sensibler als Geschwisterkinder.

Das Hauptaugenmerk nicht aufs Kind richten

Eltern von Einzelkindern neigen mitunter dazu, sich ganz und gar nach deren Wünsche zu richten, doch tun sie ihrem Kind damit nichts Gutes. Trotz aller Liebe muss ein Einzelkind von klein auf lernen, dass es nicht der alleinige Mittelpunkt in der Familie ist, sondern sich an bestimmte Regeln zu halten hat, welche eine gute Erziehung beinhalten. Ferner sollten Eltern dem Kind altersgerechte Aufgaben geben, die es selbständig zu erledigen hat und für die es verantwortlich ist. Z. B. sein Kinderzimmer aufräumen, den Tisch decken für das gemeinsame Essen oder ggf. sein Haustier versorgen. Wird das Kind gefördert, so steigert dies sein Selbstwertgefühl. Ferner sollten nicht nur die Eltern, sondern auch die Großeltern aufpassen, dass sie das Kind nicht zu sehr verwöhnen.

Eltern-Kind-Bindung ist von großer Bedeutung

Überaus wichtig ist in jedem Fall eine gute Eltern-Kind-Beziehung, denn das Gefühl der Sicherheit macht ein Kind stark und selbstbewusst. Besonders für Einzelkinder sind Mutter und Vater in den ersten Lebensjahren die wichtigsten Ansprechpartner. Daher sollten sich Eltern z. b. beim Familienessen genügend Zeit nehmen und dem Kind die Möglichkeit zu geben, seine Erlebnisse ausführlich zu erzählen und eventuelle Anliegen mitzuteilen. Weitere Gelegenheiten zum plaudern ergeben sich für Papa, Mama und Kind auch bei gemeinsamen Arbeiten im Garten, bei Familienspielen, bei Ausflügen, Fahrradtouren mit Picknick oder sonstigen gemeinsamen Unternehmungen.

Natürlich haben Einzelkinder die ganze Aufmerksamkeit der Eltern für sich, doch da inzwischen laut wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen ist, dass das trotzdem kein Nachteil für die Entwicklung des Kindes sein muss und Einzelkinder besser als ihr Ruf sind, sollte es in der heutigen Gesellschaft keine Vorurteile mehr gegenüber Einzelkindern geben.

Gesichtet:

http://www.vorname.com/ratgeber/familie

Lass mich mal machen!

Januar 31st, 2016 § Kommentare deaktiviert für Lass mich mal machen! § permalink

Für meinen Freund war unsere Tochter das erste Kind, und natürlich war er außer sich vor Freude. Für mich war es das zweite, meine Freude war um kein Haar kleiner, aber ich wusste auch, wie sehr sich unser kleiner Patchwork-Kosmos damit verändern würde.

Mein Sohn aus erster Ehe war damals acht Jahre alt. Ich hatte mit ihm Dreimonatskoliken und Nicht-Einschlaf-Terror durchgestanden, dickbackiges Zahnen, Fieberkrämpfe und Knochenbrüche, Fremdel-, Trotz- und erste Cool-Phasen. Ich hatte ungezählte Spielplatznachmittage absolviert, Elternabende auf Kindergartenstühlchen abgehockt, Fledermaus-Faschingskostüme genäht und Piratengeburtstage organisiert, immer nach Kräften von seinem leiblichen Vater unterstützt.

Als meine Tochter auf die Welt kam, verfügte ich über einen klaren Wissensvorsprung qua Erfahrung. Blöderweise habe ich ihn nicht nur zum Vorteil aller eingesetzt.

Ich habe meinem Freund nicht zugetraut, dass er es genauso gut machen wird wie ich – oder anders gut. Seine ersten Wickelversuche sahen so aus, wie erste Wickelversuche eben aussehen. Die nur zaghaft angelegte Windel rutschte von dem winzigen Po, der Inhalt verteilte sich im Body, Anfängerscheiß.

Ich hab ihn natürlich trotzdem weiter wickeln lassen, wickeln lernt jeder.

Auch eingefrorene Muttermilch auftauen und auf Fläschchentemperatur erwärmen kriegt Mann hin. Jäckchen anziehen, enge Bodys über den Kopf friemeln, baden, tragen, trösten, in den Schlaf wiegen – klar haben wir uns das geteilt. Ich habe bald nach der Geburt wieder tageweise gearbeitet, oft bis in die Nacht. Wir hatten eine Kinderfrau, aber abends war Papaschicht.

Trotzdem bin ich in die Falle getappt, die gerade Frauen sich gerne stellen. Die Falle der Perfektion. Wenn ich heimkam und unsere Tochter selig schlief, schlich ich noch einmal an ihr Bettchen, um zu sehen, ob alles in bester Ordnung war. Der Reserveschnuller in Reichweite, das Deckchen nicht weggestrampelt, die Windel nicht in den Kniekehlen.

Ein kurzer Kontrollgang durch die Küche, hui, da war ja wieder einiges liegen geblieben. Der Wäschekorb stand da, wo ich ihn hatte stehen lassen. Mein Freund muss auf dem Weg zum Kellerbier elegant über ihn hinweggestiegen sein. Diese Übung scheinen Männer irgendwie ganz gut zu beherrschen.

Also Küche gewienert, noch eine Wäsche gewaschen, eine Ladung aufgehängt, weil ich auch Wäscheaufhängen irgendwie smarter erledige. Mein Freund warf die klammen Teile immer lässig über die Leine, ich zog sie schön glatt auseinander, so trocknen sie schneller und krumpeln nicht so. Auch die Mühsal des Kochens habe ich ihm weitgehend erspart. Ich gelte als exzellente Köchin, mein Partner – inzwischen sind wir verheiratet – wird nicht müde, mich dafür zu loben. Geschickt irgendwie: Denn die Bessere ist des Guten Feind, und die Zuständigkeiten sind damit klar verteilt.

Als Doppelverdienerpaar zählen wir uns zu den modernen Partnerschaften, in Wahrheit sind wir mit der Geburt unserer Tochter in das eine oder andere abgelegt geglaubte Traditionsmuster zurückgefallen. Trotz aller selbstverständlichen Emanzipation habe ich meinen Mann von manchem Handgriff konsequent abgehalten. Und wir sind nicht allein.

Wenn ich mich umschaue, sind da viele berufstätige Mütter, die nach wie vor für all die Dinge zuständig sind, für die ihre Hausfrauenmamis in den Sechziger- oder Siebzigerjahren auch schon zuständig waren. Kindergeburtstage, Arztbesuche, Elternabende, Klamotteneinkäufe, Kinderkrankenpflege, Hausaufgabenbetreuung, Haushalt und die Gestaltung des Sozialprogramms.

Ich rufe meine Freundin Tina an und habe ihren Mann am Apparat. Ob man sich mal trifft, ohne Kinder gar? “Das musst du mit meiner Frau besprechen”, sagt er. “Sie plant das alles. Ich kenne mich da nicht aus.” Meine Freundin Andrea, Mutter dreier Töchter, die nach mehrjährigem Erziehungsurlaub wieder als Flugbegleiterin arbeitet, kocht ihrem Mann vor jedem Fernflug für vier Tage vor. Sie schreibt ihm auf einen großen Zettel, wann die Kinder Schulproben haben und wann sie das Turnzeug mitnehmen müssen, sie schreibt ihm sogar auf, dass er den Briefkasten leeren und die Blumen gießen soll. Einmal rief er sie nachts um halb vier Ortszeit im Hotel in Shanghai an, weil er zu Hause mit der Tochter an einer Mathehausaufgabe rumrätselte.

“Schatz, nur ganz kurz, was waren Primzahlen noch mal?” Nun könnte man sich fragen, ob der Mann ein bisschen belämmert ist. Ist er aber nicht. Er ist Chef einer eigenen, mittelständischen Firma, er liest politische Wochenmagazine und hat auch ansonsten alle beieinander.

Er ist nur von seiner Frau über all die Jahre von vielem frei- und ferngehalten worden.

Das mag wahnsinnig antiquiert klingen, aber es ist nach wie vor die Regel. Eine Forsa-Studie von 2009 befragte deutsche Männer und Frauen, die in einer Partnerschaft mit Kindern leben, wer zu Hause wie viel Familienarbeit übernimmt. Zwei Drittel der Frauen gaben an, sie wuppten das meiste, elf Prozent sogar “alles”. Die Männer räumten zu sechzig Prozent ein, sie trügen nur den kleineren Teil bei, weitere zehn Prozent schlicht “gar nichts”.

Soziologen, die bekanntermaßen dazu neigen, Phänomene zu pathologisieren, haben für dieses Symptom das Emblem des “Maternal Gatekeeping” gefunden. Die mütterlichen Türsteher, so die These, halten ihre Männer von familiären Aufgaben ab, weil sie den Mann nicht als gleichberechtigten und gleichermaßen kompetenten Elternteil akzeptieren und aus ihrer häuslichen Herrschaftsdomäne einen Teil ihres Selbstbewusstseins ziehen. Eine Langzeitstudie des deutschen Familien- und Sozialforschers Wassilios Fthenakis kommt zu dem Ergebnis, dass etwa jede fünfte Frau den väterlichen Einsatz im Familienleben ausbremst.

Ich halte mich nicht für eine Gatekeeperin, schon aus purem Freiheitsdrang und Freude an der Arbeit möchte ich mir die Erziehung möglichst partnerschaftlich teilen.

Dass das im Alltag nicht immer so glatt läuft wie auf dem soziologischen Reißbrett, steht auf einem anderen Blatt. Mein Mann ist ein Viel- und Langarbeiter. Sein Arbeitgeber hält Familienfreundlichkeit prinzipiell für eine tolle Sache, die aber ab Führungsebene irgendwie nicht mehr so richtig machbar ist.

So treffen wir uns nie wirklich in der Mitte.

Auch ich gehöre zu den zwei Dritteln der Frauen, die zu Hause das meiste tun, weil niemand anderes greifbar ist. Auch ich muss viele Themen und erzieherische Konflikte spontan alleine lösen, weil der Vater gerade nicht erreichbar ist. Aber ich arbeite daran, aus purem Perfektionsdrang nicht noch das zu übernehmen, was durchaus von seiner Seite beizutragen wäre. Ganz bewusst halte ich mich jetzt öfter mal ganz raus und verkneife mir Gemäkel, wenn’s nicht nach meiner Linie läuft. Dann bin ich mal für ein paar Tage weg, eine Woche sogar. Anfangs habe auch ich noch Instruktionen geschrieben, inzwischen weiß ich: Es geht auch ohne.

Anders vielleicht, als ich es machen würde, aber darum nicht schlechter.

Meine Fliegerfreundin sagt, ihr macht es nichts mehr aus, wenn sie von einer Reise heimkommt und ihr Kinder die Türe öffnen, die sie nur an der Stimme als die eigenen erkennt, weil sie wie Flickenteppiche angezogen sind. Röcke über den Hosen, wildeste Farb- und Mustermixturen, Sommerkleider im Winter. Ihr Mann legt auf so etwas keinen Wert, kein Kind ist deswegen bisher einer Erkältung oder Mobbing zum Opfer gefallen, also warum aufregen? “Er hat sein eigenes System, und das gilt, wenn ich nicht da bin.” Sie hat recht. Während ich diese Zeilen schreibe, packt mein Mann gerade mit unserer Tochter den Koffer für ihr Ferienreitcamp.

Früher hätte ich noch mal kontrolliert, ob auch wirklich alles drin ist und sicher irgendwo nachgebessert. Jetzt sage ich nur: “Prima, wollen wir dann los?” Irgendwo hört die Blödheit aus eingebildetem Schlauheitsvorsprung ja auf.

Erstmalig veröffentlicht auf:

www.nido.de/artikel/lass-mich-mal-machen/

Alle doof außer wir

Mai 29th, 2013 § Kommentare deaktiviert für Alle doof außer wir § permalink

Die Jagd ist eröffnet. Man erkennt das daran, wie sie ihre Köpfe senken. Ein leichtes Schaudern durchbebt ihre Leiber, bevor sie auf ungute Art fest werden – ungefähr so wie ein angetrunkener Mann, von dem man ahnt, dass er gleich losschlagen wird. Ihre Augen fixieren die Beute, folgen ihr wie nebensächlich, und lassen sie trotzdem nicht aus dem Blick. Sie lassen sie sogar ein, zwei Mal vorbeispazieren und warten, bis der geeignete Moment gekommen ist, um zuzuschlagen. Da! Die Beute verzieht sich, ein Mitglied der Brut hat sich auf der anderen Seite in einem Holzgerüst verkeilt. Der Augenblick ist mehr als günstig. Los geht’s. „Also ehrlich“, sagt die eine, „hast du das gesehen? Trägt ihr Kind nach vorne gedreht im Baby-Björn. Das Baby war doch höchstens drei Monate alt. Wie soll das denn die ganzen Eindrücke verarbeiten können!“ » Read the rest of this entry «

»Der engagierte Vater ist ein Exot«

Mai 15th, 2013 § Kommentare deaktiviert für »Der engagierte Vater ist ein Exot« § permalink

Interview: Meredith Haaf

Sie beobachten seit Jahrzehnten die Entwicklung der Familie im deutschsprachigen Raum. Mal ehrlich: Sind diese neuen Väter nicht ein Mythos?

Der engagierte Vater, der sich die Familienarbeit partnerschaftlich mit der Mutter teilt, ist tatsächlich nach wie vor ein Exot. Noch immer überwiegt das Modell mit männlichem Haupternährer, während die Frau Haushalt und Kinderbetreuung übernimmt. Das Problem an der ganzen Debatte ist aber, dass wir gar nicht wissen, was das eigentlich sein soll, ein neuer Vater. » Read the rest of this entry «

Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz?

Februar 17th, 2013 § 1 comment § permalink

Ab August haben auch Kinder unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Was bedeutet es konkret, demnächst klagen zu können? Was glauben Sie? Schaffen die Gemeinden es bis dahin, jedem, der will, einen Platz anzubieten? Plus: Tipps, wie Sie Ihr Kind auch ohne Anwalt unterbringen.

Die Welt ist im niedersächsischen Barsinghausen in Ordnung. Für die 33 000 Einwohner gibt es eine hübsche Freilichtbühne, diverse Naturdenkmäler, Stadtfeste und Märkte. Ein Keksfabrikant hat dort ein Werk, ein Telekommunikationsanbieter seine Verwaltung und ein großer Glashersteller seinen Hauptsitz. Weiterer Pluspunkt: Die Landeshauptstadt Hannover mit ihren Industriebetrieben, Konzernen, Banken und Behörden befindet sich nur 27 Kilometer entfernt; mit der S-Bahn ist sie im Halbstundentakt erreichbar. Diese gesunde Wirtschafts- und Infrastruktur macht den Ort für junge Familien attraktiv.
Also existieren 22 Kitas – neun städtische, 13 private – mit insgesamt 128 Plätzen für Kinder unter drei Jahren (U3) sowie 790 für Kinder über drei (Ü3). Erst im September hat die bislang neueste Einrichtung eröffnet: die Kita „Wirbelwind“ einer evangelisch- freikirchlichen Gemeinde. „Wir hatten die Räumlichkeiten dafür – und wollten etwas für unsere Stadt tun“, sagt Horst Petersmann, der Vorsitzende des Trägervereins. „Wirbelwind“ finanziert seine 18 Plätze über Zuschüsse von Stadt und Land, Spenden und natürlich Gebühren, die sich nach der städtischen Gebührenordnung richten. So zahlen Eltern beispielsweise 109 Euro für die Halbtagsbetreuung eines Ü3-Kindes. » Read the rest of this entry «

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